Zweiter Runder Tisch "Wohnraum für Studierende" tagte in Berlin

Ramsauer: Hand in Hand für die Studenten
(lifePR) (Berlin, ) Unter Leitung von Bundesbauminister Peter Ramsauer hat heute in Berlin der zweite Runde Tisch "Wohnraum für Studierende" stattgefunden. Bereits im Herbst 2012 initiierte der Bundesbauminister das erste Treffen von Politik, Verbänden und Studenten, weil die angespannte Wohnungssituation in vielen Universitätsstädten zu Problemen bei der Suche nach bezahlbarem Wohnraum geführt hatte.

Ramsauer:

"Beim studentischen Wohnen haben wir es mit vielen Akteuren zu tun, die oft unabhängig voneinander agieren. Deswegen habe ich alle Akteure an einen Tisch geholt. Politik, Investoren, Wohnungswirtschaft, Studentenwerke und die Studierenden müssen Hand in Hand arbeiten, damit sich die Situation der Studenten verbessert. Wir haben mit dem Runden Tisch ein Fundament gelegt und viel in Gang gebracht. Die Arbeit ist allerdings noch nicht beendet. Das studentische Wohnen bleibt ein wichtiges Thema. Im nächsten Wintersemester werden wir sehen, ob sich die Lage entspannt hat."

Für die Förderung von Wohnraum für Studierende seien formal die Länder zuständig, so Ramsauer weiter, aber er betrachte es als seine gesellschaftspolitische Aufgabe, einen Beitrag zur Lösung des Problems zu leisten. Inzwischen wurden zahlreiche Gespräche geführt und gemeinsame Initiativen mit der Wohnungswirtschaft auf den Weg gebracht. Beispielsweise wurde ein Brennpunktatlas entwickelt, der potenziellen Bauherren und Investoren signalisiert, wo zusätzliche Unterkünfte benötigt werden. Mit einer Investorenkonferenz konnten Impulse für den Bau von Studentenappartements gesetzt werden. Außerdem wurde für die Vermietung an Studierende geworben und nachahmenswerte Praxisbeispiele verbreitet.

Zum zweiten Runden Tisch hat Bundesbauminister Ramsauer sein Positionspapier "Mehr Wohnraum für Studierende in Deutschland" vorgestellt. Es geht dabei vor allem darum, ungenutzten Wohnraum für Studierende zu aktivieren, freie Büroimmobilien und militärische Liegenschaften zu Studentenunterkünften umzuwandeln sowie zusätzliche Investitionen in den Bau von Studentenappartements anzuregen.

Der Bund und mehrere Länder unterstützen diese Maßnahmen bereits im Rahmen der bestehenden KfW-Programme und der sozialen Wohnraumförderung. Außerdem wurden im Auftrag des Bundesbauministeriums eine "Handreichung zur Umwandlung von Nichtwohnimmobilien in Wohnraum für Studierende" und ein kommunaler Ratgeber "Konversion" zur Umnutzung ehemals militärischer Liegenschaften, der am 13. Juni präsentiert wird, erstellt.

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