Volle Punktzahl für die siebten azubi- & studientage Hannover

7.850 Besucher nutzen das Angebot der 71 Aussteller
(lifePR) (Heidelberg, ) Am Freitag und Samstag 10. und 11. September 2010 fanden insgesamt 7.850 Besucher den Weg zur Deutschen Messe, um sich über die Ausbildungs- und Studienangebote der 71 Unternehmen, Hochschulen und weiterführenden Schulen zu informieren. Während am ersten Messetag hauptsächlich Schulklassen in Begleitung von zahlreichen Lehrern die Messe besuchten, kamen am zweiten Messetag ältere Schüler in Begleitung ihrer Eltern zur Messe. Trotz eines geringen Besucherrückgangs gegenüber dem Vorjahr zogen die Aussteller der azubi- & studientage Hannover eine positive Bilanz der diesjährigen Veranstaltung. Mehreren Ausstellern war bereits vor Messeschluss das Informationsmaterial ausgegangen. Dr. Elmar Weißnicht von der Leibniz Akademie Hannover lobte die „stetige Nachfrage. Unsere Erwartungen wurden übertroffen“. Für Stephan Schickedanz, Ansprechpartner für Produktion und Technik in der Werksgruppe Höver der Holcim AG, hat „der Anteil interessierter Jugendlicher gegenüber dem Vorjahr offensichtlich noch einmal zugenommen“. Anne Fröhlich, Geschäftsführerin des hannoverimpuls Ausbildung e.V., hob besonders das „schöne Messeflair und die interessanten und vielseitigen Gespräche mit Schülerinnen und Schülern sowie Eltern“ hervor. „Wir sind sehr zufrieden. Wir haben viele Veranstaltungen aufgegeben. Den azubi- & studientagen halten wir aber die Treue“, so Cecilia Demann, Personalwesen B-PWA bei Volkswagen Financial Services.

Während eines einstündigen Eröffnungsrundgangs stattete Bürgermeister Bernd Strauch mehreren Ausstellern der azubi- & studientage Hannover 2010 einen persönlichen Besuch ab. Jens Lüer, Wirtschaftsinformatikstudent bei Continental (duales Studium) verwies im Gespräch mit Bürgermeister Strauch auf die Möglichkeit für Auszubildende und Studierende, Auslanderfahrung zu sammeln, und erwähnte darüber hinaus, dass Continental allein in Hannover 70 bis 80 Ausbildungsplätze jährlich anbiete. Auszubildende der üstra - Hannoversche Verkehrsbetriebe sprachen von 32 Ausbildungsplätzen im Jahr. Die IHK Hannover berichtete von der hohen Erfolgsquote ihrer Einstiegsqualifizierungsmaßnahmen für benachteiligte Schüler, die in 71 Prozent der Fälle in ein Ausbildungsverhältnis mündeten. Weiterhin wurden Projekte zur Integration von Schülern mit Migrationshintergrund erwähnt. Kim Bartels, Ausbilderin bei den Vereinigten Schmirgel- und Maschinen-Fabriken (VSM), bemerkte, dass eins der Hauptziele eines Messeauftritts in der Bewerbung weniger bekannter Berufe läge.

An den Ständen der Aussteller nahm der Kampf um die Gunst der Schüler vielfältige Formen an. An der Mechatronik Box von Volkswagen Nutzfahrzeuge kam kein Besucher vorbei. Wie Auszubildender Philipp Wesemann bemerkte, lassen sich gleichzeitig drei Ausbildungsberufe anhand der Box veranschaulichend erklären: der des Elektronikers, des Industriemechanikers und des Mechatronikers. „Die Box wurde von Azubis gebaut und ist fester Bestandteil ihrer Ausbildung“, so Wesemann. Der Metalldetektor vom Hersteller von Präzisionsinstrumenten Mettler Toledo Garvens war ebenso ein Publikumsmagnet. Die Überschrift „Checkweighing, X-Ray Inspektion und Metal Detection“ auf dem zweiten Exponat sorgte für neugierige Blicke. Der Gemeinschaftsstand „Generation G8“, ein Verbund mehrerer niederländischer Fachhochschulen, punktete besonders durch die Freundlichkeit und das Engagement der Standmitarbeiter, Studierende verschiedener Fachrichtungen, die die Vorzüge eines Studiums in den Niederlanden überzeugend an den Mann brachten. Am Stand der staatlich anerkannten Kunstschule Wandsbeck, der ununterbrochen von einem Schwarm künstlerisch interessierter Schülerinnen umzingelt war, sorgte eine umfangreiche Sammlung von Arbeitsproben für Furore. Wer am Stand der VSM ? Vereinigte Schmirgel- und Maschinen-Fabriken seine Geschicklichkeit unter Beweis stellen konnte, wurde mit einem selbst gravierten Anhänger belohnt. Wie Ausbilder Ayhan Yildrim erklärte, erfordert der Beruf des Anlagenführers, der aufgrund der immer komplexer werdenden Maschinen und Prozesse vor wenigen Jahren eine eigenständige Ausbildung notwendig machte, ein hohes Maß an handwerklichem Geschick. Mit Sprüchen wie „Krise in Anzug. Retter im T-Shirt“ machten Mitarbeiter der Handwerkskammer auf die vielfältigen Berufe im Handwerk aufmerksam. Friederike Otto von der Werkakademie für Design zeigte in ihrer futuristisch anmutenden Montur, dass „verknüpftes Denken auch im Handwerk zu erheblichen Kreativitätssprüngen“ verhilft. Das Argument der Übernahmegarantie, das bei einigen Unternehmen gleich zu Beginn der Verhandlungsgespräche Erwähnung fand, wirkte sich bei vielen Ausbildungsanwärtern sehr positiv aus.

Nach ihrem persönlichen Fazit zur Messe gefragt, trafen die Besucher der azubi- & studientage Hannover 2010 folgende Aussagen: „Nette Leute getroffen und einiges über meinen Studienwunsch erfahren“, „Sehr informativ. Gutes differenziertes Angebot an Schulen und Unternehmen“, „Gute offene Beratung, viel Infomaterial“, „Sehr hilfreich“, „Einfach klasse“, „Universitäten und Hochschulen wurden sehr gut vorgestellt“, „Gute Hilfe für die Entscheidung“, Für jeden was dabei“, „Die Messe hat mich über meinen späteren Beruf gut informiert“, „Vielfältig“, „Übersichtlich gestaltet“, „Viel über meinen Wunschberuf erfahren“, „Die Messe war sehr nützlich für mich“, „Sehr aufschlussreiche und nette Beratung, hat mir sehr geholfen“, „Nette Aussteller“, „Habe neue Anregungen bekommen“, „Eine große Auswahl an Angeboten“, „Die Kontaktpersonen sind sehr freundlich und entgegenkommend“, „Klein aber fein“, „Ich habe gefunden, was ich gesucht habe und bin zufrieden“, „Breites Spektrum an Möglichkeiten“, „Sehr kompetente Kräfte“, „Orientierung bietend“.

Die nächsten azubi- & studientage Hannover finden am 07. und 08. Oktober 2011 statt.

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