Linienbetrieb mit Mercedes-Benz Brennstoffzellen-Bussen

FuelCELL-Hybrid Busse von Daimler Buses bei der Einweihung der Wasserstofftankstelle des Karlsruher Instituts für Technologie (KIT). (lifePR) (Stuttgart, ) .
- Feierliche Einweihung der Wasserstoff-Tankstelle des Karlsruher Instituts für Technologie (KIT) auf dem Campus Nord in Leopoldshafen
- Zwei Citaro FuelCELL-Hybrid verbinden Campusteile im Shuttleverkehr

Eine gesicherte Wasserstoff-Infrastruktur ist Voraussetzung für die erfolgreiche Einführung der umwelt- und ressourcenschonenden Brennstoffzellentechnologie in der mobilen Anwendung. Mit der Inbetriebnahme der Wasserstoff-Tankstelle durch das Karlsruher Institut für Technologie (KIT) auf dem Campus Nord, nimmt der für Studierende und Mitarbeiter geplante Shuttleservice mit zwei Mercedes-Benz Citaro FuelCELL-Hybrid Brennstoffzellen-Bussen seinen Betrieb auf. Ulrich Piotrowski, Leiter Verkauf Mercedes-Benz Omnibusse Region West, war am 11. Juni bei der Einweihung der Tankstelle zugegen und entließ die zwei Shuttlefahrzeuge offiziell in den Linienbetrieb.

Der KIT-Shuttle ist eine eigene Buslinie speziell für die Studierenden und Mitarbeiter vom KIT Campus-Süd, der ehemaligen Universität Karlsruhe (TH) in Karlsruhe-Stadt, und dem KIT Campus-Nord, dem ehemaligen Forschungszentrum in Eggenstein-Leopoldshafen. Die 15 Kilometer lange Linie verbindet im Pendelverkehr bei 30-minütiger Taktung und ohne Zwischenstopp die Haltestellen Campus Nord, Campus Süd und Campus Ost – Mobilität und Innovation.

Das FuelCELL-Konzept im Citaro

Dank der verbesserten Brennstoffzellenkomponenten – die Brennstoffzellenstacks sind identisch mit denen der Mercedes-Benz B-Klasse FCELL mit Brennstoffzellenantrieb – und der Hybridisierung mit Lithium-Ionen-Batterien (27 kW/h) spart der Citaro FuelCELL-Hybrid im Vergleich zur Vorgängergeneration 50 Prozent Wasserstoff, was ihm beim geplanten Shuttleverkehr zugutekommt. Die Anzahl der Tanks gegenüber den früher erprobten Brennstoffzellenbussen konnte von neun auf sieben Behälter für zusammen 35 kg Wasserstoff reduziert werden. Und auch beim FuelCELL-Hybrid-Antrieb haben die Ingenieure auf Nachhaltigkeit gesetzt: Die Brennstoffzelle wird als Stromlieferant intelligent mit mehreren Komponenten gekoppelt. Sowohl Batterie und elektrischer Radnabenantrieb als auch das integrierte Bremsenergie-Rückgewinnungs-System sind miteinander vernetzt. Die Reichweite des Brennstoffzellenbusses beträgt über 300 Kilometer und die Tankzeit an der neuen Tankstelle gerade einmal acht bis zehn Minuten. Damit kann der Citaro FuelCELL-Hybrid genauso unkompliziert und flexibel wie heutige Dieselfahrzeuge eingesetzt werden. Zudem ist das Antriebssystem mit den Brennstoffzellen nahezu wartungsfrei und sehr langlebig.

Der Citaro FuelCELL-Hybrid ist preisgekrönt

Mit diesen vielfältigen technischen Fortschritten kommen rein elektrische Omnibusse mit Brennstoffzellen als Energieerzeuger der Serienreife einen deutlichen Schritt näher. Der Mercedes-Benz Citaro FuelCELL-Hybrid ermöglicht den dauerhaften emissionsfreien Linienverkehr zwischen den Campus-Teilen und ist damit ein wichtiger Baustein für die Mobilität der Zukunft. Die Nutzung der Synergien und der Daimler Technologietransfer vom Pkw zum Bus machen die Brennstoffzelle im Omnibus zukunftsfähig.

Eine Argumentation, die dem Citaro FuelCELL-Hybrid vergangenes Jahr den Umweltpreis für den ÖPNV in der Kategorie Brennstoffzellenbusse, den EBUS Award, einbrachte. Unter der Schirmherrschaft des Bundesministers für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung Dr. Peter Ramsauer hat das Forum für Verkehr und Logistik e. V. den ÖPNV-Umweltpreis EBUS Award vergeben.

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Daimler AG
Mercedesstraße 137
D-70327 Stuttgart

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