Bundeskanzlerin und Regierungschefs der Länder stärken Deutsche Welle

(lifePR) (Bonn, ) Als "Meilenstein in der Medienpolitik Deutschlands" hat DW-Intendant Erik Bettermann den Beschluss der Bundeskanzlerin und der Ministerpräsidenten zur engeren Zusammenarbeit von Inlands- und Auslandsrundfunk bezeichnet.

Die vom Bund und den Ländern beschlossene verstärkte Zusammenarbeit zwischen der Deutschen Welle und den ARD-Landesrundfunkanstalten, dem ZDF und dem Deutschlandradio bedeute "nicht mehr und nicht weniger als die Zusammenarbeit der Deutschen Welle mit den Inlandsmedien auf Augenhöhe", so Bettermann. Er sei "sehr zufrieden mit dem Beschluss", betonte der Intendant.

Bettermann begrüßte nachdrücklich, dass die Bundeskanzlerin sowie die Regierungschefinnen und Regierungschefs der Länder diese Zusammenarbeit weiter entwickeln wollen. Dies sei "ein gewaltiges Stück Zukunftssicherung für den Auslandssender". Bettermann: "Ich bin froh, dass sich mit diesem Beschluss Bund und Länder klar zur Bedeutung einer starken medialen Außenpräsenz Deutschlands bekannt haben."

Der DW-Intendant unterstrich, dass nach diesem Beschluss grundsätzlich alle Programme des öffentlich-rechtlichen Inlandsrundfunks für eine Übernahme durch die Deutsche Welle in Betracht kämen. Dies schließe auch fiktionale Formate ausdrücklich ein.

Neben der Übernahme von Programminhalten unterstützen die Regierungschefs von Bund und Ländern das Vorhaben der DW, "eine gemeinsame Strategie zu entwickeln und im Rahmen einer Produktionsgemeinschaft Inhalte herzustellen, die entsprechend ihrem jeweiligen Auftrag sowohl in den Inlands- als auch in gegebenenfalls angepasster Form in den Auslandsprogrammen der Partner gesendet werden können".

Bettermann betonte, dass die Deutsche Welle die Programme der Inlandssender dazu nutzen werde, um sie für die Fremdsprachenprogramme der DW in Fernsehen, Hörfunk und Online zu adaptieren. "So können wir unserem Auftrag, die mediale Visitenkarte Deutschlands in der Welt zu sein, künftig noch besser nachkommen", sagte der Intendant.

Dem Beschluss des Bundes und der Länder vom 13. Juni 2013 waren intensive Verhandlungen der Deutschen Welle mit den ARD-Landesrundfunkanstalten, dem ZDF und dem Deutschlandradio und mit dem Bund und den Rundfunkreferenten der Länder vorangegangen.

In einer Entschließung vom April 2011 hatte der Deutsche Bundestag die Bundesregierung aufgefordert, "mit den Ministerpräsidenten der Länder für eine Ausweitung der Kooperation der Deutschen Welle mit den Landesrundfunkanstalten der ARD, dem ZDF und Deutschlandradio zu sorgen".

Einzelheiten der erweiterten Zusammenarbeit zwischen Deutsche Welle sowie ARD-Landesrundfunkanstalten, ZDF und Deutschlandradio werden zwischen den Sendern im Laufe dieses Jahres festgelegt. Nach einer zweijährigen Testphase legen ARD-Landesrundfunkanstalten, ZDF, Deutschlandradio und Deutsche Welle den Regierungschefs von Bund und Ländern einen gemeinsamen Erfahrungsbericht vor.

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