Harn- und Stuhlinkontinenz dürfen kein Tabuthema bleiben

(lifePR) (Karlsruhe, ) Während der fünften Welt Kontinenz Woche zwischen dem 24. und 30. Juni informiert das Städtische Klinikum Karlsruhe am 27. Juni bei einer Informationsveranstaltung rund um das Tabuthema Inkontinenz.

Blasen- und Darmschwäche zählen zu den häufigsten Volkskrankheiten. Allein in Deutschland gibt es Statistiken zufolge 9 Millionen Betroffene! Sie alle leiden unter unwillkürlichem Harn- und/oder Stuhlabgang, der ihr Alltagsleben stark beeinträchtigt. Trotzdem ist der unkontrollierte Harn- oder Stuhlverlust in unserer Gesellschaft nach wie vor ein Tabu. Obwohl sehr viele Menschen unter dem Problem leiden, ertragen zwei von drei Betroffenen ihr Leiden still und unbehandelt. Aus Scham und mangelnder Information gehen nur wenige zum Arzt und holen sich medizinische Hilfe. Gegen Blasen- und Darmschwäche kann man etwas tun. Inkontinenz ist kein Schicksal, das man ertragen muss und keine normale Begleiterscheinung des Älterwerdens, sondern eine Erkrankung wie viele andere auch. Kein Betroffener muss sich dafür schämen. Inkontinenz kann unterschiedlichste Ursachen haben. Oft ist aber die Lösung des Problems viel einfacher, als die Betroffenen denken.

Um gegen das Tabu anzukämpfen und über Behandlungsmöglichkeiten sowie Hilfestellungen zur Alltagsbewältigung zu informieren und um auf die Wichtigkeit der interdisziplinären Therapie hinzuweisen, beteiligt sich das Städtische Klinikum Karlsruhe auch 2013 mit einer Informationsveranstaltung an der Welt Kontinenz Woche. Ziel der Informationsveranstaltung ist es, ohne Scheu mit Betroffenen und Interessierten über das Thema zu sprechen, mögliche Ursachen aufzuzeigen und über wirksame Behandlungsmöglichkeiten zu informieren.

Die Urologin, Pia Bader, informiert über Ursachen und Behandlungsmöglichkeiten der Harninkontinenz. Welche Möglichkeiten es für Frauen bei Senkungsbeschwerden und Harninkontinenz gibt, zeigt Andreas Müller, Direktor der Frauenklinik, auf. Abschließend erläutert der Allgemeinchirurg und Darmspezialist Jörg Baral, welche konservativen und operativen Therapiemöglichkeiten es bei Stuhlinkontinenz gibt. Detlef Frohneberg, Direktor der Urologischen Klinik, führt durch die Veranstaltung. Im Anschluss an die Vorträge besteht die Möglichkeit zur Diskussion mit den Experten.

Bei Harn- und Blasenschwäche bietet das Klinikum Betroffenen professionelle Hilfe durch Beratung und Behandlung von Experten aus den Bereichen Chirurgie, Frauenheilkunde, Urologie sowie weiteren medizinischen Disziplinen an. Alle Beteiligten sind zertifizierte Berater der Deutschen Kontinenzgesellschaft. Die Informations- und Serviceangebote können diskret und anonym genutzt werden.

Die Veranstaltung findet am 27. Juni ab 18 Uhr im Veranstaltungszentrum von Haus R im Städtischen Klinikum Karlsruhe in der Moltkestraße 90 statt. Die Veranstaltung ist kostenlos. Eine vorherige Anmeldung ist nicht erforderlich.

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