Potentiale behinderter Menschen im Berufsleben wecken

IHK Nordschwarzwald beteiligt sich aktiv an der Initiative Inklusion der Bundesregierung
(lifePR) (Pforzheim, ) Menschen mit Behinderungen haben mit Schwierigkeiten auf dem Arbeits-markt zu kämpfen, ihre Potentiale werden oft nicht erkannt oder gefördert. Arbeit und Beschäftigung sind jedoch zentrale Voraussetzungen für menschli-che Selbsterfahrung, Selbstbestätigung und Selbstverwirklichung - ob für Menschen mit Behinderung oder ohne. Die Bundesregierung setzt sich deshalb mit ihrer Initiative "Implementierung von Inklusionskompetenz" dafür ein, die Ausbildung und die Teilhabe behinderter Menschen am Arbeitsleben zu verbessern.

Die IHK Nordschwarzwald beteiligt sich in Kooperation mit Akteuren, die Mit-verantwortung für das Arbeitsleben behinderter Männer und Frauen tragen, aktiv an dieser Initiative und erhält für die kommenden zwei Jahre eine Förde-rung in Höhe von 100.000 Euro für das Kooperationsprojekt Inklusion (KOPI) des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales. Hans-Joachim Fuchtel, CDU-Bundestagsabgeordneter für den Wahlkreis Calw/Freudenstadt sowie Parla-mentarischer Staatssekretär bei der Bundesministerin für Arbeit und Soziales, begrüßt sehr, dass die Bewerbung der IHK Nordschwarzwald erfolgreich war. "Ich erwarte, dass dadurch ein weiterer wichtiger Impuls für die behinderten Menschen in der Region erfolgt", so Fuchtel.

Ziel des Projektes, das die IHK Nordschwarzwald in Kooperation mit der GWW Gemeinnützigen Werkstätten und Wohnstätten GmbH in Calw aus dem Bereich Behindertenhilfe und den Integrationsfachdiensten in der Region als kompetente Partner durchführt, ist es, durch gezielte Schulungspakete bei ih-ren Mitgliedsunternehmen Inklusionskompetenz aufzubauen und mehr Ausbil-dungs- und Arbeitsplätze für behinderte Menschen bereitzustellen. Aber auch bestehende Arbeitsverhältnisse können und sollen noch verbessert werden.

Das bedeutet konkret, dass von Seiten der Kammer Informations- und Bera-tungsangebote entwickelt werden, die den Unternehmen kompetente Unter-stützung bei der Einbindung von behinderten Menschen in den Arbeitsprozess bieten. Wichtig in diesem Zusammenhang ist es, die Potenziale der Schwer-behinderten deutlich zu machen und das Spektrum der Berufe zu erweitern, in denen behinderte Menschen arbeiten können. Denn gerade im Hinblick darauf, dass sich in den vergangenen Jahren Berufsbilder und berufliche Tätigkeiten zum Teil stark verändert haben, bieten sich neue Tätigkeitsfelder. Das Projekt schließt dabei auch an die regionale Ausbildungsinitiative an, nach der alle ausbildungswilligen und ausbildungsfähigen jungen Menschen ein Angebot für Ausbildung und Qualifizierung erhalten sollen:

Die IHK Nordschwarzwald nutzt in diesem Projekt ihre starken Netzwerke im Bereich der Beruflichen Bildung, die bereits seit vielen Jahren erfolgreich be-stehen. Aber natürlich sollen auch neue Netzwerke und Kooperationen ge-schaffen werden, die die Inklusion weiter fördern. Ganz im Sinne von ganz-heitlichem Handeln für dieses wichtige Thema.

Weitere Informationen zu KOPI und Beratung bei Herrn Schmidt-Bachaly. Er ist im IHK-Projektbüro in den Räumen der GWW in Nagold, Talstraße 12, tele-fonisch unter 07452 / 84 31 586, zu erreichen.

Kontakt

Industrie- und Handelskammer Nordschwarzwald
Dr.-Brandenburg-Str. 6
D-75173 Pforzheim
Jens Mühleisen
IHK Nordschwarzwald
Geschäftsführer
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