3. Pädagogenkonferenz setzt Dialog mit Lehrern und Erziehern über Schulentwicklung fort

(lifePR) (Erfurt, ) Über die weitere Schulentwicklung spricht Thüringens Bildungsminister Christoph Matschie am kommenden Montag (24. Juni) mit Lehrern aus ganz Thüringen. "Wir setzen damit den Dialog mit den Thüringer Pädagogen fort, der mir sehr wichtig ist. Ihre Erfahrungen aus der täglichen Arbeit an unseren Schulen sind ein wertvoller Beitrag für die Thüringer Schulentwicklung", betont Matschie.

Der Minister wird die 3. Konferenz für Lehrer, Erzieher und Sonderpädagogische Fachkräfte dazu nutzen, um die Teilnehmerinnen und Teilnehmer über aktuelle Vorhaben des Thüringer Bildungsministeriums zu informieren. Pädagogen werden über Praxiserfahrungen berichten.

Ein Thema ist die Weiterentwicklung des inklusiven Unterrichtes in den Thüringer Schulen. "Das gemeinsame Lernen von Kindern mit und ohne Behinderung ist eine große Herausforderung. Damit Inklusion in Thüringern erfolgreich gelingen kann, haben wir gemeinsam mit den beteiligten Akteuren vor Ort einen Entwicklungsplan erarbeitet", so Matschie. Dieser sehe für jeden Landkreis und jede kreisfreie Stadt ein gesondertes Konzept für die Entwicklung des gemeinsamen Unterrichts vor. Auch die weitere Verbesserung der Personalausstattung und des barrierefreien Zugangs seien wichtige Punkte des Entwicklungsplans. "Für Inklusion gibt es keinen Fertigbausatz. Entscheidend ist das Wohl der Kinder. Bei der weiteren Entwicklung geht Qualität vor Tempo", betont Matschie.

Auf der Prioritätenliste weit oben stehen auch die Maßnahmen zur besseren Unterrichtserfüllung. Der 7-Punkte-Plan zur besseren Unterrichtsabsicherung werde Schritt für Schritt umgesetzt. "Das oberste Ziel ist, mehr junge Lehrer an unsere Schulen zu holen. Denn sie sind die beste Medizin gegen Unterrichtsausfall", unterstreicht Matschie. Dafür 2013 uns 2014 insgesamt 800 neue Lehrer eingestellt. Von den für 2013 vorgesehenen 400 Neueinstellungen wurden im Februar bereits 127 Stellen besetzt. Ab dem kommenden Schuljahr werden zudem mehr Lehrer aus dem Unterstützersystem der Schulämter zur Unterrichtsabsicherung eingesetzt. Damit die Absicherung künftig noch besser gewährleistet wird, werde derzeit ein Konzept zum Aufbau einer Stellenreserve erarbeitet, das noch in diesem Jahr fertig gestellt werden soll.

Vorgestellt werden auf der Pädagogenkonferenz auch Neuerungen zum Schuljahr 2013/14. Unter anderem werden die Bemerkungen zur Lernentwicklung in den Klassenstufen 3 bis einschließlich 9 für alle Grund- und weiterführenden Schulen verbindlich. Damit erhält jeder Schüler zusätzlich zu seinen beiden Schuljahreszeugnissen einen Bericht, der Einschätzungen zum Leistungsstand, sozialen Kompetenzen und zu seiner Persönlichkeit enthält. Schulleiter und Beratungslehrer erhalten künftig mehr Stunden, um ihre Aufgaben besser erfüllen zu können. Zur Stärkung der Mitbestimmungsrechte der Schüler werden zudem die Schülersprecher zukünftig direkt gewählt.

Terminhinweis: Die 3. Pädagogenkonferenz findet am Montag, dem 24. Juni 2013, um 16:00 Uhr im Audimax der Fachhochschule Erfurt, Altonaer Straße 25 statt.

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Gerd Schwinger
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