Interview mit Yvonne Bezerra de Mello, Initiatorin des UERÈ-Projekts, in Rio de Janeiro

Ein typischer UERÈ-Unterrichtsraum (lifePR) (Hannover, ) .
- Continental unterstützt das bemerkenswerte Bildungs-Projekt UERÈ in den Favelas von Rio de Janeiro
- Das folgende Exklusiv-Interview von ContiSoccerWorld mit der Initiatorin Yvonne Bezerra de Mello soll Einblicke in die Motivation für UERÈ und das tägliche Leben in dem Projekt geben

ContiSoccerWorld: Frau de Mello, seit 20 Jahren arbeiten Sie mit bedürftigen Kindern in den Slums von Rio. Man nennt Sie auch die "Kriegerin des Lichts" (Warrior of Light, Guerreira da Luz). Sehen Sie sich als Kriegerin?

Yvonne Bezerra de Mello: Ja, absolut. Ich muss gegen den Status quo ankämpfen. Ich muss mich der Realität in den Favelas stellen und mit den unterschiedlichen Problemen kämpfen. Jeder Tag bringt neue Kämpfe mit sich. Zu sehen, wie die Kinder an Lebensqualität gewinnen und echte Fortschritte in der Schule machen, ist eine sehr bereichernde Erfahrung.

ContiSoccerWorld: Der Alltag in den Favelas ist bestimmt von Armut, Gewalt, Drogen. Woraus schöpfen Sie die Kraft, in diesem Umfeld jeden Tag aufs Neue den Kampf gegen Unheil und Ungerechtigkeit aufzunehmen?

Yvonne Bezerra de Mello: Aus den Erfolgsgeschichten der Kinder. Ihr Lachen, wenn ich sie im Alltag in der UERÈ-Schule sehe, gibt mir das nötige Durchhaltevermögen.

ContiSoccerWorld: Mitte der neunziger Jahre gründeten Sie UERÈ, nachdem die Ermordung von acht Slumkindern durch die Polizei für einen Aufschrei gesorgt hatte. Was ist heute das Hauptanliegen Ihres Projekts - U-Erê heißt ja "Kinder des Lichts"?

Yvonne Bezerra de Mello: Kindern in schwierigen Umständen eine angemessene Bildung und Erziehung zu geben. Bei meiner Arbeit geht es darum, neue Wege zu finden, um mentale Blockaden zu lösen. Die von mir entwickelte Methode erschließt kognitive Verbindungen, die den Kindern das Lernen erst ermöglichen. Jedes Kind, auch wenn es bisher in noch so schwierigen Umständen aufgewachsen ist, kann das Lernen erlernen und lernen, erfolgreich zu sein.

Mit schwierigen Umständen meine ich ein von Gewalt, Vernachlässigung, Verlassenheit, Missbrauch, Bindungslosigkeit und traumatischen Erlebnissen geprägtes Leben. All diese Schwierigkeiten haben kognitive Blockaden zur Folge, die ein Kind in seiner Lernfähigkeit einschränken und zu schlechten Leistungen in der Schule führen. Die Problematik ist nicht auf materiell benachteilige Kinder beschränkt, sondern über alle gesellschaftlichen Schichten hinweg anzutreffen. Es ist eher Zufall, dass ich die Methode bei der Arbeit mit Kindern in den Slums und mit Straßenkindern entwickelt habe, denn sie funktioniert eigentlich bei allen Kindern in schwierigen Situationen.

ContiSoccerWorld: Zunächst aber mussten Sie seinerzeit die ersten Kinder Ihres Projekts unter einer Brücke unterrichten, erst später konnten Sie in ein Unterrichtsgebäude umziehen. Warum zählt das Wohl des Kindes in den Favelas nichts oder nur wenig?

Yvonne Bezerra de Mello: Weil dort praktisch keine Infrastruktur existiert. In den Favelas haben Banden das Sagen. Diese Banden bekriegen sich gegenseitig und stehen im ständigen Clinch mit der Polizei. Für die Kinder sind das Zustände wie in einem Kriegsgebiet. Es ist keine friedliche Umgebung, auch nicht für Erwachsene.

ContiSoccerWorld: Wie ist die Situation der Kinder konkret, beschreiben Sie bitte einmal eine typische Kinder-Biografie (Vater weg, Mutter drogensüchtig, Kind Analphabet...).

Yvonne Bezerra de Mello: Mateus ist heute 9 Jahre alt. Als er 7 war, starb seine Mutter an einer Überdosis. Der Vater arbeitet gelegentlich als Straßenkehrer. Mateus lebt zusammen mit seinen drei Geschwistern in einem kleinen Zimmer mit Bad. Nach dem Tod seiner Mutter war Mateus nicht in der Lage, Verbindungen zwischen einfachen Wörtern herzustellen und konnte auch keine vollständigen Sätze bilden. Er hatte nur einen sehr geringen Wortschatz und verwendete nur etwa 200 Wörter. Normalerweise hat ein Kind in diesem Alter einen Wortschatz von 5000 Wörtern. Zudem wurde bei ihm eine Dyskalkulie festgestellt: er war nicht in der Lage, Zahlen und damit auch zeitliche Zusammenhänge zu erfassen. Als er zu UERÈ kam, war er außerdem ziemlich aggressiv.

Die 10jährige Viktoria kam mit 7 zu UERÈ. Beide Eltern sind Alkoholiker. Sie kam als Frühchen mit einem Alkoholsyndrom zur Welt. Als ich sie kennenlernte, hatte sie eine 80 %ige kognitive Blockade: Sie litt unter einer Sprachentwicklungsverzögerung und war nicht in der Lage, bestimmte Ereignisse in Zusammenhang zu bringen. Aufgrund motorischer Störungen hatte sie Koordinationsprobleme. Sie konnte zum Beispiel nicht mit einer Schere umgehen. Außerdem war sie ziemlich aggressiv.

In beiden Fällen habe ich über einen Zeitraum von 6 Monaten bis eineinhalb Jahren die kognitiven Defizite behandelt. Mathias' Wortschatz machte durch die Sprachübungen bereits nach sechs Monaten große Fortschritte. Die Übungen stärkten seine Fähigkeit, sich Wörter zu merken und Verbindungen zwischen Lauten, Bildern und Bedeutung zu assoziieren. Seine Aggressivität ließ nach und er wurde kontaktfreudiger. Dies wiederum führte dazu, dass er durch bessere Interaktion mit seiner Umwelt schneller lernte.

Vitoria lernte trotz ihrer neurologischen Entwicklungsverzögerung innerhalb von eineinhalb Jahren lesen und schreiben.

ContiSoccerWorld: Rivalisierende Drogenkartelle zwingen Kinder zu Handlangerdiensten. Was müssen sie dort tun? Und wie gelingt es Ihnen, die Kinder aus diesen Fängen zu befreien?

Yvonne Bezerra de Mello: Die Kinder übernehmen meist Beobachtungsaufgaben. Ich bekomme oft Anrufe von Drogenhändlern, die mir sagen, dass sie für ein bestimmtes Kind keine Verwendung mehr haben und mir auftragen, mich um dieses Kind zu kümmern. Unter den Kindern bei UERÈ sind auch Kinder von Drogenhändlern. Da ich finde, dass Kinder nicht für die Fehler ihrer Eltern büßen sollten, werden auch sie in die Schule aufgenommen.

ContiSoccerWorld: Droht man Ihnen nicht auch? Sie müssten den Favela-Herrschern doch ein Dorn im Auge sein.

Yvonne Bezerra de Mello: Nein, noch nie. Die Favela-Bosse sehen mich nicht als Problem.

ContiSoccerWorld: Sie haben einen eigenen pädagogischen Ansatz entwickelt, um die Kinder "zum Licht" zu führen. Beschreiben Sie einmal die UERÈ-Mello-Methode.

Yvonne Bezerra de Mello: Die Methode ist darauf ausgerichtet, dem Schulalltag Strukturen zu geben. Sie basiert auf dynamischen Zeitplänen und einer Abfolge von Aktivitäten, die ich "Momente" nenne. Ein typischer Tag ist in 11 Momente von maximal 10 bis 20 Minuten eingeteilt. Wir beginnen mit einer Art freier Gesprächsrunde, gefolgt von mündlichen Gruppenübungen. Anschließend werden die Kinder in kleinere Gruppen mit zeitlich unterschiedlich ablaufenden Aktivitäten aufgeteilt. Am Ende des Tages stehen Schreibübungen und gemeinsame Gespräche, in denen wir das an diesem Tag Gelernte noch einmal Revue passieren lassen. Ziel der einzelnen "Momente" ist es, die

Aufnahmefähigkeit des Gehirns zu erhöhen, also die Fähigkeit des Gehirns, neue gedankliche Verbindungen zu schaffen, seine Speicherkapazität zu steigern, was sich wiederum positiv auf die Konzentrationsfähigkeit auswirkt. Entscheidend sind die Geschwindigkeit und die Interaktion. Ich habe auch den entsprechenden didaktischen Ansatz für Lehrer entwickelt, die diese Methode in öffentlichen Schulen und anderen Einrichtungen anwenden wollen.

ContiSoccerWorld: Vermutlich geht es auch darum, den Kindern erst einmal etwas zu essen zu geben, ein Gefühl auch von Geborgenheit?

Yvonne Bezerra de Mello: Klar. Sie bekommen hier in der Schule ihr Frühstück und nehmen das Mittagessen ein. Ein leerer Bauch studiert ja bekanntlich nicht gern. Die Schule ist ein friedlicher, gewaltfreier Raum, wo negative Gedanken keinen Platz haben. Unser Umgang mit den Kindern ist geprägt von liebevoller Zuwendung. Wir unterrichten kleine und große Kinder und kümmern uns auch um ihr seelisches Wohlergehen. Diese Zuwendung vermittelt den Kindern ein Gefühl von Geborgenheit und schafft so etwas wie ein Ersatz-Elternhaus.

ContiSoccerWorld: Viele Kinder sind traumatisiert. Arbeiten Sie auch mit Psychologen zusammen, um diese Kinder seelisch zu stärken?

Yvonne Bezerra de Mello: Wenn die Methode von entsprechend qualifizierten Lehrern angewandt wird, kann sie diese psychologische Komponente selbst leisten. Wenn Kinder darüber hinausgehende intensivere psychologische Betreuung benötigen, sorgen wir natürlich dafür, dass sie diese auch bekommen.

ContiSoccerWorld: Auch Spiel und Spaß sind wichtige Faktoren. Welche Rolle spielt denn Fußball in Ihrem Projekt?

Yvonne Bezerra de Mello: Fußball ist eine hervorragende Möglichkeit, Gruppenverhalten zu erlernen und zu üben. Fußball ist unser Nationalsport und die Quelle unseres Nationalstolzes: Jeder Junge wünscht sich, der nächste Pelé oder Neymar zu sein. Die Ausübung von Teamsportarten ist der Entwicklung von sozialen Fähigkeiten außerhalb des Klassenzimmers sehr förderlich. Beim Fußball lernen die Kinder so wichtige Dinge wie Führungsverhalten, Kameradschaft und taktische Intelligenz. Sport macht Spaß und gibt einem das wunderbare Gefühl, dass Körper und Geist eins sind. Unsere Fußballmanschaft hier bei UERÈ ist uns sehr wichtig und wir sind richtig stolz darauf.

ContiSoccerWorld: Was benötigen Sie am meisten? Vermutlich auch so simple Dinge wie Bälle und Fußballschuhe?

Yvonne Bezerra de Mello: Zunächst einmal müssen die Kinder bereit sein, in einer Gruppe mitzumachen. Die Motivation kommt vor allem daher, dass sie stolz darauf sind, ihre Schule zu repräsentieren. Das gemeinsame Ziel ist der Grundstein für die Zusammenarbeit im Team. Natürlich ist auch eine gute Ausrüstung wichtig, damit sie gegen die Konkurrenz mithalten können.

ContiSoccerWorld: Wir sehen, dass auch die Mädchen begeistert gegen den Ball treten. Frauen-Fußball ist anerkannt in Brasilien?

Yvonne Bezerra de Mello: Klar doch, vor allem seit die brasilianische Profi-Fußballerin Marta zum Superstar wurde und ihre Erfolge weltweit Anerkennung erfahren haben. Wir haben auch eine richtig gute Mädchenmannschaft hier bei UERÈ!

ContiSoccerWorld: Wie vielen Kindern konnten Sie in den vergangenen 20 Jahren helfen?

Yvonne Bezerra de Mello: Anfangs habe ich mit Straßenkindern gearbeitet. Ich schätze es waren etwa 500 Kinder, die wir in den ersten 12 Jahren zwischen 1981 und 1993 betreut haben. In den Jahren 1993 bis 1997 nahmen weitere 300 Kinder am Schulprojekt unter der Brücke teil. Zwischen1997 und 2013 besuchten 3500 Kinder die UERÈ-Schule.

Ich arbeite jetzt seit 4 Jahren als offizielle Beraterin für die Fortbildung von Lehrern in der von mir entwickelten Methodik. In drei brasilianischen Großstädten wurden bis jetzt 4000 Lehrer ausgebildet. Inzwischen profitieren landesweit indirekt etwa 100 000 Kinder von der Methode.

ContiSoccerWorld: Halten Sie Kontakt zu früheren UERÈ-Kindern, die heute ja zum Teil bereits erwachsen sind?

Yvonne Bezerra de Mello: Nicht zu allen. Aber viele rufen immer wieder an und kommen vorbei. Zu einigen halten wir engen Kontakt und wissen daher auch, wie es ihnen geht und was sie machen.

ContiSoccerWorld: Können Sie uns ein erfolgreiches Beispiel nennen? Wo ein Kind den Sprung aus dem Armuts-Kreis geschafft hat und sich eine eigene Existenz aufbauen konnte?

Yvonne Bezerra de Mello: Da ist zum Beispiel Viviane. Sie begann mit 16 eine Ausbildung in einem Strandhotel in Rio. Mit 18 wurde sie dort in Vollzeit übernommen. Später begann sie ein Jura-Studium und heute, mit 25, arbeitet als juristische Fachkraft im Hotel.

Tamara ist jetzt 22. Sie erhielt ein Stipendium für die weiterführende Schule und studierte anschließend Mode-Design. Inzwischen ist sie Geschäftsführerin einer Mode-Boutique in einem Einkaufszentrum und qualifiziert sich im Bereich Mode-Design weiter.


ContiSoccerWorld: Sie selbst haben an der Sorbonne in Paris studiert, sind anerkannte Künstlerin und Mitglied der brasilianischen Oberschicht. Wie kam es, dass Sie sich so für die Ärmsten der Armen einsetzten?

Yvonne Bezerra de Mello: Das hat vor allem mit meinem familiären Hintergrund und der Tatsache zu tun, dass ich Kinder über alles liebe. Als junges Mädchen habe ich Blinden vorgelesen. Später arbeitete ich als Freiwillige in einem brasilianischen "Peace Corps" mit. In dieser Zeit bin ich viel in Brasilien herumgekommen und habe mit eigenen Augen die extreme Armut gesehen, die in manchen Regionen Brasiliens herrscht. Nach meiner Heirat mit einem Diplomaten und der Familiengründung habe ich selbst erlebt, wie die unterschiedlichen Schulsysteme, in denen meine Kinder durch unsere häufigen Standortwechsel unterrichtet wurden, ihren Lernerfolg beeinflussten. Die Probleme meines Heimatlandes liegen mir sehr am Herzen und ich sehe meine Arbeit als meine Art, hier einen Beitrag zu positiver Veränderung zu leisten. Alles, was ich getan und gelernt habe, darunter auch die Bildhauerei, kommt mir sehr für mein Verständnis der Funktionsweise des Gehirns zugute. Es eröffnet mir Wege, um mit benachteiligten Kindern zu arbeiten und sie dazu zu bringen, sich mit der Kraft ihres eigenen Denkens aus der Armut zu befreien.

ContiSoccerWorld: Das stößt bei den reichen Bewohnern Brasiliens nicht immer auf Verständnis. Warum ist da so? Von außen würden man doch urteilen: Toll, was die "Kriegerin des Lichts" da macht...

Yvonne Bezerra de Mello: Ich stelle den Status quo in Frage. Das kommt bei vielen nicht gut an. Ich glaube nicht, dass Klassenspaltung und Armut ein natürliches Phänomen in der menschlichen Gesellschaft sind. Karitatives Engagement hat in der Oberschicht durchaus Tradition. Ich will aber etwas ganz anderes, ich will die Menschen dazu bringen, ihre Einstellung zu verändern. Das war am Anfang schwierig, aber inzwischen wird meine Arbeit weitgehend akzeptiert.

ContiSoccerWorld: Sie sind bis heute dringend auf Spenden angewiesen. Wo "brennt" es bei Ihnen am meisten, welche Projekte möchten Sie gerne zukünftig verwirklichen?

Yvonne Bezerra de Mello: Damit der Schulbetrieb reibungslos funktioniert, brauchen wir Lehrer in Vollzeittätigkeit. Wir müssen auch gewährleisten, dass Schüler und Lehrer bei uns regelmäßig essen können. Der Bedarf an Lehrern wird weiter steigen, denn wir haben sehr viele Kinder auf der Warteliste. Dementsprechend brauchen wir auch neue Klassenzimmer. Wir erweitern den Schulbetrieb sukzessive, jeweils um eine Lehrkraft und ein zusätzliches Klassenzimmer. Eines Tages werden wir hoffentlich so weit sein, dass wir wirklich allen Kindern aus der Gegend, die unsere Schule besuchen wollen, die Möglichkeit dazu geben, in einer guten Atmosphäre zu lernen und das Rüstzeug für das Erwachsenenleben zu erwerben.

Außerdem, muss das eLearning-Programm künftig auch in englischer Sprache verfügbar sein, damit Kinder in anderen Ländern ebenfalls von diesem pädagogischen Ansatz profitieren können. Ab Juli stehen die eLearning-Module in portugiesischer Sprache im Netz zur Verfügung. So erreichen wir auch andere brasilianische Bundesstaaten und portugiesischsprachige Länder.

ContiSoccerWorld: Mehr als 1,5 Millionen Menschen wohnen allein in den rund 560 Favelas von Rio. Das ist die andere Seite des Brasiliens, mit dem viele nur Zuckerhut, Palmenstrand und Karneval verbinden. Ist die Fußball-WM nicht auch ein guter Anlass, um die Aufmerksamkeit auf diese Seite zu lenken, zu helfen?

Yvonne Bezerra de Mello: Es wird alles davon abhängen, worauf die internationale Presse abseits des Fußball-Spektakels ihre Aufmerksamkeit richtet. Rio ist eine facettenreiche Stadt mit herrlicher Natur und vielen Freizeitmöglichkeiten. Die Menschen in Rio sind sehr gastfreundlich und feiern gerne. Rio ist aber auch eine Stadt voller Widersprüche und krasser Gegensätze. Ich mache mir viele Gedanken darüber, wie die Bevölkerung insgesamt langfristig von diesen Entwicklungen profitieren kann. Wird sich im Bildungssektor etwas tun? Werden die dringend notwendigen Investitionen in den öffentlichen Nahverkehr angestoßen? Wird Rio als Stadt durch die Fußball-WM sicherer werden? Ich finde es großartig, dass ein so hochkarätiges Sportereignis bei uns stattfindet. Vor allem anderen interessiert mich aber, ob sich durch dieses mediale Großereignis die Lebensqualität der UERÈ-Kinder verbessert. Ich hoffe wirklich, dass die internationalen Medien uns dabei unterstützen, die Bedürfnisse unseres Landes publik zu machen.

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Klaus Engelhart
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