Viva l' Italia! Der Sieg im FEI Nationscup geht an Italien

Deutschlands Team holt Platz zwei und Österreich den dritten Rang
Viva l' Italia! Der Sieg im FEI Nationscup geht an Italien (lifePR) (Linz-Ebelsberg / AUT, ) 11 Nationen, 43 ReiterInnen, 43 Pferde, 12 Hindernisse, 15 Sprünge und alle haben dasselbe Ziel vor Augen: Den Sieg im Nationenpreis in Linz-Ebelsberg. Dem kam nach dem ersten Umlauf die italienische Nation schon zum Greifen nahe. Die Italiener leisteten sich lediglich vier Fehlerpunkte, hatten diesen Ritt als Streichresultat und gingen somit mit weißer Weste in den zweiten Umlauf. Drei Nationen teilten sich den zweiten Platz mit acht Fehlerpunkten nach dem ersten Umlauf: Deutschland, Frankreich und Österreich. Wobei bei der rot-weiß-roten Equipe Roland Englbrecht mit 16 Fehlerpunkten das Streichresultat lieferte, Sabine Seeburger-Schranz und Gerfried Puck jeweils vier Fehlerpunkte hatten und einzig Julia Kayser ohne Fehler blieb. "Es war ein absoluter Reiterfehler", meinte ein enttäuschter Roland Englbrecht nach seinem Ausscheiden. "Ich hatte ein super Gefühl am Sprung und habe dann doch vor der Dreifachen viel Druck gemacht. das war falsch. Ich hätte ganz normal reiten sollen", so der Oberösterreicher im ORF Interview. In die zweite Runde der besten Acht kamen weiters Polen mit 9 Punkten, Spanien mit 16 Punkten, Ungarn mit 18 Punkten und die Ukraine mit 18 Fehlerpunkten aus dem ersten Umlauf. Hongkong, Brasilien und die Schweiz konnten sich nicht für den zweiten Umlauf qualifizieren.

In der zweiten Runde war Italien einfach nicht zu schlagen. Giulia Martenengo Marquet blieb mit Athletica ebenso ohne Fehler wie der Schlussreiter Natale Chiaudani auf Snai Gratina CH, der Nerven aus Stahl besitzen muss. Lediglich Omar Bonomelli leistete sich mit Quintero einen Fehler, womit Italien souverän mit 4 Gesamtfehlerpunkten den Nationenpreis gewann.

Deutschland begann zwar mit zwei Abwürfen durch Caroline Müller auf Kyraleen, holte dann jedoch mit zwei unantastbaren Ritten durch Kathrin Müller auf Marius und Jürgen Kraus auf Rahmannshof's High Valley auf. Vor allem die Leistung des Schlussreiters der Deutschen Nation, Jürgen Kraus, ist beachtlich: Der Deutsche rutschte in der Silver Tour mit seinem Pferd aus, kam zu Sturz, schlug am Kopf auf und sorgte bewusstlos am Platz liegend für einige Schrecksekunden. Keiner hatte gerechnet, dass er heute im Nationenpreis starten würde, doch Kraus war hart im Nehmen und am Ende einer der Besten!

Bei den Österreichern sorgten die Amazonen für pure Frauenpower: Julia Kayser wurde ihrer Favoritenrolle mehr als gerecht und lieferte mit ihrer Pherna zwei Nullrunden ab. Beachtlich auch die Leistung der Niederösterreicherin Sabine Seeburger-Schranz. Sie hatte sich auf Grund des Ausfalls von Jürgen Krackow erst gestern für das Subaru Nationscupteam qualifiziert und noch dazu das mit Abstand jüngste Pferd im Nationenpreis. Quartz van de Nieuwmolen zeigte mit seinen acht Jahren jedoch keinen Respekt vor den Hindernissen, kam aus dem ersten Umlauf mit lediglich einem Fehler und aus dem Zweiten unter dem Jubel der Österreichfans ohne Fehler heraus! Der Weg schien offen für den zweiten Platz. Am Ende mussten sich die Österreicher aber doch mit dem dritten Platz begnügen: Gerfried Puck ging der zweite Umlauf mit seinem 11th and Bleeker leider nicht auf, drei Abwürfe hießen am Ende 20 Gesamtfehlerpunkte und damit Rang drei.

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