Im März 2008 gingen 9,1 Prozent weniger Aufträge an die Berliner Industrie

(lifePR) (Potsdam, ) Nach Berechnungen des Amtes für Statistik Berlin-Brandenburg verzeichnete die Berliner Industrie im März 2008 erstmals seit 20 Monaten wieder ein Auftragsminus.Die kalender- und preisbereinigten Auftragseingänge verfehlten um 9,1 Prozent den allerdings überdurchschnittlich hohen Indexwert vom März 2007. Ursache waren die rückläufigen Bestellungen aus dem Ausland, die sich mit einem kräftigen Minus von 19,7 Prozent in den Auftragsbüchern niederschlugen. Aus dem Inland wurde dagegen erneut mehr geordert (+4,5 Prozent) als vor Jahresfrist.

Von dem Auftragsrückgang besonderes betroffen waren die chemische Industrie(-22,4 Prozent) und der Maschinenbau (-10,3 Prozent).

Für das erste Quartal 2008 errechnete sich Dank der positiven Vormonatsergebnisse ein Auftragsplus von 1,1 Prozent gegenüber dem gleichen Quartal des Vorjahres. Ein beachtlicher Zuwachs von 9,1 Prozent wurde bei den Inlandsbestellungen verbucht.Dagegen fielen die Auslandsorders um 5,6 Prozent geringer aus.
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