Germanwings führt neue Preisstruktur für Gepäck ein

(lifePR) (Köln/Bonn, ) .
- Günstig-Airline verfolgt ihren Low Cost Ansatz konsequent weiter und bezieht Gepäck stärker in die Preisgestaltung ein
- Familien profitieren

Germanwings setzt mehr Gerechtigkeit in der Preisgestaltung durch und führt zum 19. Mai 2008 ein neues Preissystem für Gepäck ein. Damit verfolgt die Günstig-Airline ihren Low Cost Ansatz konsequent weiter und berechnet den Fluggästen Kosten für diejenigen Leistungen, die sie auch nutzen. Reisende mit Handgepäck fliegen auch nach dem neuen Preissystem zu Preisen ab 19 Euro inklusive Steuern, Gebühren und Entgelten. Wer schweres Gepäck aufgibt, wird künftig stärker an den gestiegenen Kerosinkosten beteiligt: So fällt pro Gepäckstück ein Zuschlag von fünf Euro an. Die Anmeldung am Flughafen kostet zehn Euro pro Gepäckstück. Im Gegenzug erhöht Germanwings die Übergepäckgrenze von derzeit 20 auf 23 Kilogramm pro Fluggast.

Mit der neuen Preisstruktur für Gepäck folgt Germanwings dem europäischen Standard der Günstigfluggesellschaften: Das Kernprodukt ist das Fliegen, Zusatzleistungen wie Speisen, Getränke oder Gepäck werden gesondert berechnet. So zahlt jeder Fluggast nur den Service, den er in Anspruch nimmt.

Ferner strebt Germanwings mit dem Gepäckzuschlag an, das Gesamtgewicht des Flugzeuges angesichts der Rekord-Ölpreise zu verringern. Jeder zusätzliche Koffer an Bord erhöht das Gewicht des Flugzeugs und dies steigert den Kerosinverbrauch. Reisende, die ausschließlich Handgepäck mit sich führen, zahlen genauso viel wie zuvor.

Familien und Urlauber profitieren von der neuen Regelung. Denn erst wenn ein Fluggast mehr als 23 Kilogramm Gepäck aufgibt, berechnet Germanwings Übergepäck in Höhe von sieben Euro pro Kilogramm. Bisher lag die Freigepäckgrenze bei 20 Kilogramm pro Passagier. Fluggäste, die die Gepäckgrenze von 23 Kilogramm voll ausschöpfen, reisen vom 19. Mai an günstiger als bisher: Sie zahlen fünf Euro Gepäckzuschlag statt 21 Euro für Übergepäck - sparen also 16 Euro.

Die Regelung im Detail: Für Flüge, die am 19. Mai 2008 oder später gebucht werden, fallen pro aufgegebenem Gepäckstück fünf Euro Zuschlag an, wenn es bei der Buchung im Internet, Call Center oder Reisebüro angemeldet wird. Die Anmeldung am Flughafen kostet zehn Euro pro Gepäckstück. Das Entgelt für Übergepäck bleibt bei sieben Euro pro Kilogramm. Dieser Betrag fällt künftig allerdings erst an, wenn das Gepäck mehr als 23 Kilogramm wiegt, bisher sind 20 Kilogramm Freigepäck erlaubt. Pro Passagier sind unverändert insgesamt maximal 50 Kilogramm Gepäck erlaubt.

Für Flüge, die vor dem 19. Mai 2008 gebucht werden, gilt die neue Regelung nicht, auch nicht, wenn sie nach dem Stichtag umgebucht werden.

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