Deutsche Verkehrswacht will sich neu aufstellen

(lifePR) (Bad Windsheim, ) Neue Aufgabenbereiche, eine Verjüngung der aktiven Mitglieder und eine europäische Ausrichtung sind die wichtigsten Zukunftsaufgaben der Deutschen Verkehrswacht, kündigte ihr Präsident Kurt Bodewig bei der Jahresversammlung am 16. und 17. Mai in Potsdam an. Danach sollen durch "erweiterte Themen- und Handlungsfelder" die mittleren Altersgruppen für eine aktive Mitarbeit im Verband stärker angesprochen werden als bisher. Als Beispiel für ein neues Handlungsfeld nannte Bodewig, früherer Verkehrsminister unter Bundeskanzler Schröder, den Ganztagesunterricht an Schulen. Hier böten sich bei der Ausgestaltung der Nachmittagsstunden interessante Möglichkeiten für verstärkte Verkehrs- und Mobilitätserziehung. Er sehe in diesem Bereich gute Möglichkeiten, neue "Verkehrswächter" in die Verbandsarbeit zu integrieren, zum Beispiel die Eltern der Schüler. Der Verband will zudem für eine bessere Abstimmung von präventiven Verkehrssicherheitsmaßnahmen unter den europäischen Partnerorganisationen sorgen. Verkehrssicherheit dürfe nicht an Landesgrenzen Halt machen, und man wolle "untereinander von den Besten lernen", sagte Bodewig in Potsdam.

Verkehrssicherheitskampagnen in europäischen Ländern seien bisher untereinander kaum abgestimmt. Für eine innovative Programmarbeit will der Verband intern neue Strukturen und Kompetenzen schaffen. Dazu gehört auch eine eigene Repräsentanz in Berlin, um besser mit anderen Verbänden und den politischen Entscheidungsträgern in der Hauptstadt vernetzt zu sein. Gegründet wurde die Deutsche Verkehrswacht im November 1924. Sie ist nach eigener Einschätzung die größte und älteste Bürgerinitiative für Verkehrserziehung und Verkehrsaufklärung in Deutschland mit rund 90.000 ehrenamtlichen Mitgliedern in über 630 Orts-, Gebiets- und Kreisverkehrswachten. Unterstützt wird die DVW von Partnern aus der Wirtschaft und vom Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung.

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