VAG und Stadt Freiburg sanieren die Straße, die Gleise und Haltestelle in der Günterstalstraße

(lifePR) (Freiburg im Breisgau, ) Vom 2. Juni an bis in den November saniert die Freiburger Verkehrs AG (VAG) die Gleise in der Günterstalstraße zwischen der Talstraße und der Holbeinstraße. Gleichzeitig erneuert das Garten- und Tiefbauamt (GuT) die Fahrbahndecken und die badenova saniert die Kanalschächte zwischen der Prinz-Eugen-Straße und der Holbeinstraße. Im Zuge der Gleisbauarbeiten wird die Haltestelle "Lorettostraße" den bei der VAG üblichen fahrgast- und behindertenfreundlichen Standards angepasst. Die neuen Gleise und Weichen, für die die VAG rund 4,2 Millionen Euro investiert, werden elastisch gelagert, wodurch die Erschütterungen durch den Stadtbahnverkehr deutlich gemindert werden. Die Aufwendungen des GuT für die Sanierungsarbeiten an der Straße betragen rund 400.000 €.

Die Stadtbahnlinie 2 wird in der Bauzeit zwischen Günterstal und dem Bertoldsbrunnen eingestellt und durch Ersatzverkehre mit Bussen ersetzt. Für den Straßenverkehr ergeben sich je nach Baufortschritt verschiedene Umleitungen.

Die Straßenbahn freie Zeit nutzt die Stadt Freiburg zudem, um das Tor in Günterstal zu sanieren.Die Gleise in diesem Abschnitt der Günterstalstraße stammen aus den 50er Jahren. Sie haben mithin gut 50 Jahre auf dem Buckel und sind dringend erneuerungsbedürftig. Auch der Asphalt in der Günterstalstraße ist zwischen der Basler- / Talstraße und der Holbeinstraße stark geschädigt. Er weist nahezu auf gesamter Länge Strukturschäden auf und beginnt an einigen Stellen bereits zu zerbröseln. Ohne die Sanierung der Straße und der Schiene könnte die Verkehrssicherheit nicht mehr gewährleistet werden. Nicht umsonst gilt dort sowohl für den Straßenverkehr wie auch für die Stadtbahn eine Geschwindigkeitsbeschränkung. Beim GuT ist dieser Straßenabschnitt deshalb im Sanierungsprogramm schon länger in Priorität 1 eingestuft.Es ist vorgesehen den Asphaltoberbau sowie die ebenfalls schadhafte Straßenentwässerung zu erneuern.

Die Bauarbeiten sind in fünf Bauphasen eingeteilt, die jeweils rund einen Monat dauern werden. Zunächst ist das Baufeld zwischen der Talstraße und der Loretto-/ Urachstraße an der Reihe. Im weiteren Verlauf dehnt sich das Baufeld dann weiter in Richtung Günterstal, bis zur Einmündung der Holbeinstraße aus, wo es auf den bereits im Jahr 1997 sanierten Schienenabschnitt trifft.

Der Streckenabschnitt der Linie 2 in der südlichen Kaiser-Joseph-Straße war bereits im Jahr 2003 saniert worden. Die nun anstehenden Bauarbeiten bilden somit den letzten Abschnitt der Sanierung der Strecke vom Bertoldsbrunnen nach Günterstal.

Bus und KFZ- Umleitung Richtung Günterstal ("stadtauswärts")

Der Ersatzverkehr mit Bussen startet vom Bertoldsbrunnen durch die Kaiser-Joseph-Straße bis zur Johanneskirche. Von dort wird er - wie auch der stadtauswärts fahrende Kraftfahrzeugverkehr - durch die Basler Straße, Goethestraße und Holbeinstraße weiter nach Günterstal fahren. Die Haltestelle Lorettostraße stadtauswärts wird in die Goethestraße verlegt. Auf Höhe der Lorettoschule befindet sich eine Schulbushaltestelle welche als Ersatzhaltestelle dient. Auf Höhe der weiteren Stadtbahnhaltestellen können jeweils Ersatzhaltestellen eingerichtet werden.

Radfahrer werden stadtauswärts über die Kirchstraße umgeleitet.

Bus und KFZ- Umleitung Richtung Stadtmitte/Bertoldsbrunnen ("stadteinwärts")

Der von Günterstal stadteinwärts fließende Verkehr kann in den ersten beiden Bauphasen bis zur Johanneskirche wie gewohnt auf der Günterstalstraße fahren. Die Ersatzbusse fahren von dort über die Schreiberstraße und die Werthmannstraße ( ex Werderring) bis Stadttheater. Nach kurzem Aufenthalt besteht die Möglichkeit zur Weiterfahrt bis Bertoldsbrunnen.

In den späteren Bauphasen wird der stadteinwärts führende Verkehr auf unterschiedlichen ausgeschilderten Routen an der Baustelle vorbeigeführt. Zwar ändert sich damit auch der Fahrweg der Ersatzbusse, es können jedoch an allen bestehenden Stadtbahnhaltestellen entsprechende Ersatzhaltestellen eingerichtet werden. Einzig der Standort muss entsprechend der Bautätigkeiten ab und an verlegt werden.

Radfahrer werden stadteinwärts über Maria-Theresia-Straße, Fürstenbergstraße und Turnseestraße zur Talstraße geführt.Da auf den Umleitungsstrecken auch Busse fahren, müssen dort Halteverbote eingerichtet werden.. Im unmittelbaren Baustellenbereich entfallen jeweils die öffentlichen Parkplätze.

Geschäfte sind bis auf kurzzeitige Ausnahmen immer für Lieferfahrzeuge und Kunden anfahrbar. Behinderungen lassen sich aber nicht vermeiden.

"Günterstäler Tor"

Vom 30. Juni bis etwa zum 5. September wird die "stadtbahnfreie" Zeit in Günterstal dazu genutzt, um verschiedene Arbeiten rund um das Günterstaler Tor zu erledigen. So wird das Tor selbst durch Amt für Liegenschaften und Wohnungswesen saniert. Zeitgleich führt die badenova Kanalerhaltungsarbeiten im "Inliner-Verfahren" durch. Die VAG saniert die Gleise im Torbereich und auf dem Torplatz und das GuT kümmert sich um die Fahrbahn zwischen dem Wiesenweg und dem Tor.

Auch durch diese Arbeiten kommt es zu Umleitungen, die ausgeschildert sind.

Genauere Informationen und Pläne zu den verschiedenen Bauphasen finden sich auch im Internet unter www.freiburg.de und unter www.vag-freiburg.de .

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Andreas Hildebrandt
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