Wo Wärmedämmung zum Kunstwerk wird

Atelierhaus für Stipendiaten in Skulpturengarten eingebettet
Weit schweift der Blick über die Landschaft des Gäu und den Skulpturengarten des Bildhauers Lutz Ackermann. Mittendrin: Das Atelierhaus mit Carbon Edition Außenfassade in Dunkelviolett. (lifePR) (Ober-Ramstadt, ) Wer ins Gäu reist, der Kulturlandschaft zwischen der Metropole Stuttgart und dem Schwarzwald, trifft auf sanft geschwungene Hügel, liebliche Landschaft und beschauliche Orte, die den Blick an manchen Tagen weit hinaus schweifen lassen bis zur Schwäbischen Alb und dem Hohentwiel. Mitten im Gäu, Adresse Gäufelden-Nebringen, hat der Künstler Lutz Ackermann seit den 70er Jahren seine Bleibe gefunden.

Das ehemalige Bahnwärterhäuschen als Wohnraum ist nur die Keimzelle. Im ausrangierten Eisenbahnwaggon befindet sich das Badezimmer. Die Architektur ist organisch-metallisch, die Farben sind der Natur des Metalls angepasst, vorherrschende Farbstimmung Rostrot. Archaische Formen der Skulpturen mit Kugel- und Säulenelementen treffen auf Kotflügel von Straßenkreuzern aus längst vergangenen Epochen.

Inmitten dieser Freiluftausstellung beißt sich der Blick fest an einem Kubus, der durch gerade Linien, glatte Putzflächen und einer Farbe besticht, die den Dreiklang zu vollenden scheint. Das Rot der Skulpturen, das Grün der Wiesen und Velvet 95, ein dunkles Violett, das je nach Sonneneinstrahlung und Tageszeit, Licht- und Schattenseiten eine Vielfalt von verschiedenen Tönungen zu bieten hat und so in sich ein Kunstwerk darstellt.

Das kubische Häuschen, zweigeschossig mit Aussichtsturm und Schlafzimmer im ersten Stock, bietet im Erdgeschoss ein Einzimmer-Küchen-Bad-Ensemble mit großem Fenster zur Terrasse und Blick über eine Freitreppe ins Herz des Skulpturengartens. Lutz Ackermann hat es für Stipendiaten entworfen, die hier mit Hilfe seiner neu gegründeten Stiftung ihren eigenen Weg finden können. Gemeinsam mit dem Stuckateur Matthias Schweikle hat Lutz Ackermann ein Gebäude in Holzständerbauweise geplant, dessen Fassade gegen alle äußeren Einflüsse gewappnet sein soll. Vandalismus ist zwar kein Thema im Kunstgarten, gleichwohl sollte die Gebäudehülle auch den größten Herausforderungen standhalten.

Offen für neue Techniken entschied sich Lutz Ackermann daher für das innovative Carbon-Wärmedämm-Verbundsystem von Caparol. Es ist Carbonfaser verstärkt, wodurch die Stoß- und Schlagresistenz der Fassade wesentlich gesteigert werden kann. Gegenüber herkömmlichen WDVS bleibt die Oberfläche nachhaltig widerstandsfähig. Durch die speziellen Eigenschaften des Materials hat der Verarbeiter jetzt die Möglichkeit, Farbtöne bis zu einem Hellbezugswert von 15 einzusetzen, wie es bisher aufgrund der Wärmeeinwirkung bei extrem dunklen Farbtönen nicht möglich war.

Das Farbenspiel im Skulpturengarten ist ein Kunstwerk an sich und auch die Wärmedämmung mit ihrer extrem wiederstandsfähigen Oberfläche funktioniert perfekt.

Andrea Nuding

Kontakt

Caparol Farben Lacke Bautenschutz GmbH
Roßdörfer Str. 50
D-64372 Ober-Ramstadt
Ute Schader
Deutsche Amphibolin-Werke von Robert Murjahn Stift
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