Nichtraucher haben ein geringeres Diabetesrisiko

(lifePR) (Neuherberg, ) Am 31. Mai ist Weltnichtrauchertag. Wissenschaftliche Untersuchungen, unter anderem vom Helmholtz Zentrum München, haben ergeben, dass Rauchen nicht nur das Risiko für Atemwegserkrankungen und verschiedene Krebsformen erhöht, sondern auch die Entstehung von Diabetes mellitus Typ 2 begünstigt. In vielen Fällen könnte Typ-2-Diabetes jedoch verhindert werden. Schon kleine Änderungen des Lebensstils wie Rauchverzicht und eine Gewichtsabnahme von einigen Kilogramm reichen aus, um das Diabetesrisiko signifikant zu senken.

Raucher haben ein doppelt so hohes Risiko, einen Typ-2-Diabetes zu entwickeln, wie Nichtraucher. Gefährdet sind aber nicht nur aktive, sondern auch Passivraucher. So leiden Passivraucher häufiger unter Glukoseintoleranz, die als Vorstufe von Typ-2-Diabetes gilt. Substanzen wie Nikotin und Kohlenmonoxid wirken möglicherweise toxisch auf die Bauchspeicheldrüse und fördern eine Insulinresistenz.

Allein in Deutschland gibt es rund sieben Millionen Diabetiker; die meisten von ihnen leiden unter dem Typ-2-Diabetes. Ursachen für diese Stoffwechselstörung sind Lebensstilfaktoren wie langjähriges Übergewicht, Bewegungsmangel, ungünstige Ernährungsgewohnheiten und Rauchen. Experten sprechen bereits heute von einer Diabetesepidemie.

Weitere Informationen zum Einfluss des Lebensstils und der Gene auf die Entstehung von Typ-2-Diabetes enthält das aktuelle Hintergrundpapier des FLUGS-Fachinformationsdienstes am Helmholtz Zentrum München:
http://www.helmholtz-muenchen.de/...

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