Führerscheinreform in Frankreich: "Nachprüfung" für Fahranfänger geplant

(lifePR) (Bad Windsheim, ) Französische Behörden und Fahrschulen diskutieren derzeit über eine weitreichende Reform der Fahrausbildung und der Führerscheinprüfung. Anlass sind die gleich bleibend niedrigen Erfolgsraten (nur 50 Prozent bestehen die Prüfung im ersten Anlauf)und damit verbundene Wartezeiten von bis zu sechs Monaten bis zum erneuten Antreten.
Aufgrund der hohen Kosten für Training und Prüfung ist die Dunkelziffer führerscheinloser Lenker in Frankreich in den letzten Jahren sprunghaft angestiegen. Die französische Regierung will daher die Straßenverkehrsordnung als verpflichtende Materie in den allgemeinen Lehrplan der höheren Klassen aufnehmen und die Prüfungsinhalte verbessern oder erleichtern. Um zugleich die Verkehrssicherheit von Fahranfängern zu erhöhen, soll der Zugang zum Führerschein progressiv gestaltet und eine "Nachprüfung" eingeführt werden. Im ersten Jahr nach Erhalt der begehrten - aber vorläufigen - Fahrerlaubnis sollten die "Jungfahrer" dann in einer erneuten Praxisprüfung ihre Fahrkünste unter Beweis stellen. Bei erkennbaren Mängeln müsste der Kandidat obligatorisch Nachhilfe-Trainingsstunden belegen, um seine Fahrerlaubnis behalten zu können.

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