e3 bringt Holzbauweise in die Hauptstadt

Das siebengeschossige Wohngebäude am Prenzlauer Berg ist fertig/ Jetzt ziehen die Bauherren ein
e3 bringt Holzbauweise in die Hauptstadt Bernd Borchardt Holzabsatzfonds (lifePR) (Bonn, ) Ein Zeichen für das nachhaltige innerstädtische Bauen hat die Bauherrengemeinschaft e3 in Berlin gesetzt. Bestehend aus sieben Parteien inklusive dem planenden Architekturbüro von Tom Kaden und Tom Klingbeil realisierte die Gemeinschaft ein siebengeschossiges Wohnhaus in Holzbauweise. Das Ergebnis: ein modern-funktionaler Kubus mit Vorbildcharakter - der Holz-Siebengeschosser an der Esmarchstraße 3 (e3) bringt den Holzbau nach Berlin. Das in dieser Höhe außergewöhnliche Holzstadthaus ist fertig und Bauherren sowie Architekturbüro ziehen nun in den zukunftsorientierten Neubau ein.

Moderner Charme statt Wohnblock-Charakter

Bezahlbarer, familiengerechter Wohnraum in einem angenehmen und zugleich zentralen Umfeld ist in vielen Städten Mangelware - so auch in Berlin. Mit dem neuen Holz-Siebengeschosser realisierten die Bauherren jetzt ein individuelles Mehrfamilienhaus mit freundlicher Atmosphäre. Fernab von tristem Wohnblock-Charakter hat Architekt Tom Kaden das erste innerstädtische siebengeschossige Holzhaus weltweit verwirklicht - mit lebhafter Ausstrahlung, Ressourcen schonender Bauweise und Signalwirkung für andere Großstädte.

Gemein war den Bauherren eine Vision: Ein Haus aus Holz - modern und innovativ im Zeichen von Nachhaltigkeit und Klimaschutz. Mit dem Einzug ist diese Vision jetzt sehr schnell wahr geworden. Nicht einmal zwei Jahre sind seit dem Grundstückskauf im Juni 2006 vergangen.

Ein Haus, geschaffen für das Viertel

Das Haus an der Esmarchstraße schließt eine kriegsbedingte Baulücke. "Die Einpassung des Baukörpers in die Häuserzeile sollte ohne schrille Effekthascherei geschehen", sagt Tom Kaden. Und trotzdem: Ein architektonischer Akzent war beabsichtigt und ist gelungen. Der offene Entwurf bricht aus den immer gleichen Berliner Traufhöhen und dem geschlossenen Blockrand aus. Der nachwachsende Baustoff Holz bot dazu wegen seiner konstruktiven Flexibilität beste Möglichkeiten.

Die konstruktiven Grundelemente des Holzbaus sind nach außen sichtbar geblieben, auch wenn das Wohnhaus keine Holzfassade hat. Unter dem Außenputz befindet sich eine auf die Massivholzelemente aufgebrachte Dämmschicht aus Steinwolle. Die Holzelemente schließen die Zwischenwände der Grundkonstruktion aus Stützen und Riegeln. Die kubische Strenge des Baukörpers wird so durch die Lebendigkeit der Fassade ausgeglichen. Der moderne Holzbau bildet einen stimmigen Kontrast zum angrenzenden Altbau.

Von der Ausnahme zur Regel

Noch ist das siebengeschossige Gebäude in Holzbauweise deutschlandweit ein Unikat. Die Vorteile allerdings sprechen für die Konstruktion und ebnen der innovativen und umweltschonenden Bauweise den Weg in die Innenstädte. "Wir haben mit dem Holzhaus ein kleines Stück Stadtplanung betrieben", sagt Tom Kaden nicht ohne Stolz. "Die Wirkung des Baukörpers strahlt in das ganze Viertel ab." Zugleich ist das Gebäude aktiver Klimaschutz. Denn mit den verwendeten Holzbauteilen wurden der Atmosphäre große Mengen CO2, die die Bäume in ihrer Wachstumsphase gebunden haben, dauerhaft entzogen. Ein Bauobjekt, das zur Nachahmung anregt. Und mit dem der mehrgeschossige Holzbau in den Großstädten bald zur Regel werden kann.

Mehr über den Bau des Siebengeschossers in Holzbauweise gibt es im Internet auf www.e3berlin.de. Informationen zum Bauen mit dem natürlichen Rohstoff Holz unter www.infoholz.de (Bauinteressierte) sowie www.informationsdienst-holz.de (Baufachleute).

Kontakt

Holzabsatzfonds Absatzförderung der deutschen Forst- und Holzwirtschaft
Godesberger Allee 142-148
D-53175 Bonn
Claudia Koerber-Ziemer
Holzabsatzfonds
KOOB Agentur für Public Relations GmbH (GPRA)

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