Neues Buch für Geschwister frühgeborener Babys: Storch Sam führt durch Münsters Universitätsklinikum

Wyeth Pharma unterstützt studentisches Projekt der Kinderintensivstation
Gruppenbild Kinderbroschuere Uniklinikum Muenster (lifePR) (Münster, ) Ein neues Geschwisterchen ist da - doch es ist winzig klein, muss im Krankenhaus bleiben und in einem Glaskasten mit vielen Schläuchen liegen. Geschwisterkinder frühgeborener Babys sind mit einer solchen Situation oft überfordert. Der psychosoziale Dienst der Intensiv- und Säuglingsstation der Universitäts-Kinderklinik Münster arbeitet daher gezielt für Betroffene mit dem neu entwickelten Buch "Mama, wann kommt das Baby nach Hause?" , das sich speziell an Geschwisterkinder frühgeborener Babys richtet. Storch Sam begibt sich als literarischer Freund mit den kleinen Lesern auf einen imaginären Klinikrundgang und erklärt kindgerecht alles Unbekannte. Umgesetzt wurde dieses besondere Projekt von den beiden Studentinnen Kerstin Speller und Claudia Wegener von der Katholischen Fachhochschule Münster. Unterstützung fanden die beiden Studentinnen bei dem forschenden Arzneimittelunternehmen Wyeth Pharma, welches die Umsetzung des Buches ermöglichte.

"Die Frühgeburt eines Kindes versetzt das Leben aller Beteiligten in einen Ausnahmezustand", erklärt der Diplom-Pädagoge Friedhelm Kosmann vom Psychosozialen Dienst auf der Intensiv- und Säuglingsstation der Uniklinik Münster. "Es herrschen Gefühle der Angst, Verzweiflung und Sorge." Auch die jungen Geschwisterkinder, die oftmals bei Verwandten untergebracht werden und nicht mit auf die Intensivstation dürfen, leiden unter dieser Krisensituation. Oftmals können sie die Umstände noch nicht verstehen und nachvollziehen, spüren jedoch die Anspannung ihres Umfeldes. "Für solche Fälle ist uns das Buch schon jetzt zu einer großen Hilfe geworden. Die Kinder lernen auf diese Weise leichter mit der Situation umzugehen", bekräftigt Kosmann, der die Umsetzung des Projektes aktiv begleitete und das Buch bereits eingesetzt hat. Volle Unterstützung bei der Realisation des Projektes erhielten der Diplom-Pädagoge und die beiden Studentinnen von Professor Dr. Erik Harms, Direktor der Universitäts-Kinderklinik Münster. Professor Harms und sein Team betreuen jährlich rund 200 frühgeborene Babys, die in der Universitäts-Kinderklinik Münster auf die Welt kommen.

"Das Buch richtet sich an Kinder im Alter von fünf bis acht Jahren", so die Autorinnen Kerstin Speller und Claudia Wegener. "Es bietet Eltern eine Möglichkeit, mit ihrem Kind leichter ins Gespräch zu kommen, Hemmungen zu überwinden, Fragen zu beantworten, Gefühle wahrzunehmen und gemeinsam Zeit zu verbringen", erklären die beiden Sozialpädagogik-Studentinnen die Beweggründe für ihr Projekt. Das Buch erzählt die Geschichte des Eichhörnchenkindes Eddi, der ein Geschwisterchen bekommen soll. Allerdings kommt die kleine Schwester Emma zu früh auf die Welt. Alles, was Eddi nun durchlebt und fühlt, wird vom Storch Sam als Erzählerfigur kindgerecht begleitet und erklärt. Weiterhin beinhaltet das Buch Spiel- und Bastelseiten als Möglichkeit des spielerischen Zugangs zur Thematik: So können zum Beispiel in einer Fotoecke Bilder des neuen Geschwisterchens eingeklebt werden.

"Ich bin stolz auf die erfolgreiche Zusammenarbeit aller Beteiligten, die dieses anspruchsvolle Projekt realisiert haben", sagt der betreuende Dozent Professor Dr. Thomas Hülshoff von der Katholischen Fachhochschule Münster. Kräftige Unterstützung bekam das Projekt zum einen von der Münsteraner Werbeagentur msi-design, die die Gestaltung des 20 Seiten langen Buches übernahm, und zum anderen vom Arzneimittelunternehmen Wyeth Pharma, das für die Druckkosten des Erstlingswerkes aufkam. Andreas Krebs, Vorsitzender der Geschäftsführung von Wyeth Pharma: "Neben der Erforschung neuer Arzneimittel speziell für Kinder engagieren wir uns in der Aufklärung über Krankheiten und Präventionsmaßnahmen. Die Idee der beiden Studentinnen hat uns daher direkt überzeugt und wir haben gerne unsere Unterstützung zugesagt."

Zum Universitätsklinikum Münster Das Universitätsklinikum Münster (UKM) gehört mit rund 1.500 Betten zu den großen deutschen Krankenhäusern der Maximalversorgung. Die vernetzte Zusammenarbeit aller Kliniken und Forschungseinrichtungen, eine moderne medizinisch-technische Ausstattung und hoch motivierte Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter ermöglichen eine stetige Verbesserung von Therapien und Heilungschancen für jährlich etwa 50.000 stationäre und 370.000 ambulante Patientinnen und Patienten, die nicht nur aus der Region, sondern aus ganz Deutschland und dem Ausland nach Münster kommen. Auch als Ausbildungsstätte für angehende Ärzte und Wissenschaftler genießt die Medizinische Fakultät internationalen Ruf.

Weitere Informationen sind im Internet unter www.klinikum.uni-muenster.de abrufbar.

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Wyeth Pharma
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Universitätsklinikum Münster
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