AmVac AG startet Forschungskooperation mit Bayer Einweihung der Forschungslabors in Catania

(lifePR) (Zug/Catania, ) Die Schweizer AmVac AG, ein biopharmazeutisches Unternehmen mit Sitz in Zug, beginnt ihre erste Forschungskooperation mit der Bayer Innovation GmbH für die Entwicklung eines neuen Influenza-Impfstoffs. Mit der Bayer- Tochtergesellschaft Icon Genetics GmbH startet eine gemeinsame Forschungs und Entwicklungsarbeit mit einem völlig neuartigen Produktionsansatz: Erstmals werden Antigene in Tabakpflanzen hergestellt, die gemeinsam mit dem Wirkstoffverstärker MALP-2 der AmVac AG zu einer neuen, effizienten Generation von Grippeimpfstoffen entwickelt werden sollen. Die Forschungseinheit für die präklinischen Arbeiten werden heute im "Parco Scientifico e Tecnologico" in Catania/Sizilien eröffnet.

Mit der Umstellung der Produktionsbasis auf Pflanzen, ermöglicht die von Icon Genetics patentierte magICON Technologie kurze Expressionszeiten im Vergleich zu den bisherigen Methoden. Durch fehlende tierische Proteinverunreinigungen wie Hühnereiweiß ist zudem das Sicherheitsprofil bei der Erstellung von Antigenen in Tabakpflanzen außerordentlich hoch und birgt kein Allergierisiko. Zusätzlich bietet sich das Potential die Produktionskosten durch eine hohe Ausbeute bei der Herstellung der Antigene zu senken. Mit dem Einsatz des innovativen und mit hohem Potential versehenen Adjuvanten, dem Wirkstoffverstärker MALP-2, kann die AmVac AG einen entscheidenden Beitrag bei der Entwicklung eines neuartigen Influenza-Impfstoffs leisten: Das Immunsystem wird stimuliert und damit die Wirkung einer Impfung deutlich erhöht. Gleichzeitig sollte es möglich sein, die Menge des eingesetzten Antigens zu reduzieren und somit große Mengen Impfstoff schneller und kostengünstiger herzustellen.

Melinda-Kinga Karpati, CEO der AmVac AG: " Wir erwarten, dass die Zusammenarbeit mit Icon Genetics von Bayer uns schnelle Ergebnisse für das gemeinsame Projekt und unseren Wirkstoffverstärker Malp-2 bringen wird. Wir führen die Arbeiten in Catania durch, da wir hier sowohl gute Wissenschaftler als auch hohe Forschungsunterstützung seitens der Politik bekommen haben. Hier in Catania finden wir ideale Bedingungen für unser Projekt mit AmVac. Unser Ziel ist es mit einer hochmotivierten Mannschaft zeitnah präklinische Ergebnisse vor Ort zu erzielen und die möglichen klinischen Arbeiten effektiv vorzubereiten."
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