CO2-Emissionen von Pkw

Deutsch-französische Einigung ebnet Weg zum Kompromiss
(lifePR) (Bad Windsheim, ) Im Vorfeld der französischen EU-Ratspräsidentschaft legten der französische Staatschef Nicolas Sarkozy und Bundeskanzlerin Angela Merkel den zwischen den beiden Ländern und ihren Automobilherstellern schwelenden Streit um zukünftige Emissionsgrenzen für neue Pkw bei. Beide Länder drängen nun darauf, die von der EUKommission vorgeschlagene Richtlinie mit einigen Nachbesserungen schnell in EU-Rat und - Parlament zu verabschieden. An der grundsätzlichen Zielvorgabe eines Höchstwerts von 120 g/km CO2 im Jahr 2012 soll nach den deutsch-französischen Vorstellungen nicht gerüttelt werden, die langfristigen Ziele (bis zu 110 g/km) wurden jedoch gegenüber den in Brüssel anvisierten Werten für 2020 abgeschwächt, um der Automobilindustrie mehr Vorlaufzeit zur Umsetzung neuer Technologien zu geben. Deutschlands Automobilindustrie hat sich auch größere Toleranzmargen, sowohl in zeitlicher Hinsicht als auch bei den Emissionswerten, ausgebeten, um allzu hohe Bußgeldzahlungen bei Überschreiten der Höchstgrenzen zu vermeiden. Die EUKommission hat die deutsch-französische Vor-Verständigung positiv aufgenommen; vor einer endgültigen Entscheidung im EU-Rat der 27 im Herbst gilt es allerdings noch einige Hürden zu überwinden.

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