Bei chronischen Schmerzen unbedingt Hand anlegen

Manuelle Medizin/Osteopathie effiziente Heilmethoden gegen den chronischen Schmerz
(lifePR) (Isny im Allgäu, ) Chronische Schmerzen sind der häufigste Grund für Arbeitsausfälle. Laut der Techniker Krankenkasse verursachen allein Rückenschmerzen bis zu 40 Millionen Fehltage im Jahr. Für die Betroffenen bedeutet das Leben mit dem dauerhaften Schmerz oft großes Leid. Vielen von ihnen kann die Manuelle Medizin/Osteopathie mit Hilfe eines ausgebildeten Fingerspitzengefühls dauerhaft Linderung verschaffen oder den Schmerz sogar ein für alle mal auflösen – sie arbeitet dabei ganz ohne aufwendige Diagnostik und teure Medikation.

Hände orientieren sich an der Neurophysiologie
In der Zusatzweiterbildung der Ärzte zum Manual Mediziner/Osteopathen wird der Körper als funktionale Einheit erfahren. Mithilfe spezieller Handgriffe erkennt der ausgebildete Arzt die eigentliche Ursache. Oft handelt es sich um übertragene Schmerzen aus Fehlfunktionen der Wirbelsäule oder Blockaden des Gewebenetzes, das alle Knochen, Muskeln und inneren Organe verbindet. Sofern keine strukturelle Ursache – wie zum Beispiel ein Bandscheibenvorfall oder ein eingeklemmter Wirbel vor – kann der langanhaltende Schmerz, also die Funktionsstörung, erfolgreich behandelt werden. Dies ist bei mindestens 50 % der Schmerzpatienten der Fall.

Chronische Schmerzen manuell auflösen
Was macht die Behandlung mit den Händen so effizient? Die jüngsten Erkenntnisse der Neurowissenschaften, der Membranbiochemie und der Hirnforschung zeigen es deutlich: Die Stimulation propriozeptiver Nervenfasern durch Berührung, die Mobilisation von Gelenken oder die Dehnung von Muskelrezeptoren hat nachweislich einen direkt hemmenden Einfluss auf die Schmerzübertragung im Rückenmarkshinterhorn. Das belegt nun auch von Seiten der Wissenschaft die Wirksamkeit der jahrtausendealten Erfahrungsmedizin, Manuelle Medizin/Osteopathie. Die nationale Versorgungsleitlinie Kreuzschmerz empfiehlt bereits die Manuelle Medizin sowohl bei akuten wie auch chronischen Rückenschmerzen. Auch in den Leitlinien zur Kopf- und Brustschmerztherapie ist sie verankert.

Ursachen sind vielfältig und individuell wie der Mensch
Lange Zeit wirken hier Belastungen vielfältiger Art auf den Menschen ein. Überbelastung beim Sport, Bewegungsmangel durch sitzende Tätigkeiten oder psychosoziale Faktoren wie Stress oder Konflikte manifestieren sich im Körper als Schmerzquelle. Ein wichtiger Teil der Zusatzweiterbildung ist denn auch das Erlernen einer effektiven Zusammenarbeit mit dem Patienten. Der behandelnde Arzt kann mit seinen Händen zwar dem Schmerz - im wahrsten Sinne des Wortes - zu Leibe rücken, doch um dauerhaft die Lebensqualität zu steigern, ist eine Veränderung der schmerzauslösenden Lebensumstände wichtig. In der Manuellen Medizin/Osteopathie wird also der Mensch als Ganzes betrachtet und die Lebenssituation in der ausführlichen Anamnese miteinbezogen. Zusammen arbeiten beide, Arzt und Patient, an der dauerhaften Beseitigung der Schmerzursache.

Wissende Hände sparen Kosten
Die Krankenkassen könnten sich nicht nur über rückläufige Fehlzeiten freuen, denn sowohl in der Diagnosephase als auch in der Therapie werden viele Kosten eingespart. Die ärztliche Handgrifftechnik erkennt die eigentliche Schmerzursache meist zuverlässiger als aufwendige Apparaturen wie z.B. Herzkatheter, Angiografie oder Röntgen. Die darauf folgende Therapie mit den Händen ist sehr effizient und führt in der Regel schnell zu einer Linderung der Schmerzen, was den Einsatz von Schmerzmedikamenten, Muskelrelaxanzien oder Psychopharmaka überflüssig werden lässt. Das gut ausgebildete Fingerspitzengefühl der Ärzte mit Zusatzweiterbildung Manuelle Medizin/Osteopathie ist jedoch nicht nur in der Arbeit mit chronischen Schmerzpatienten empfehlenswert, sondern auch oder gerade in der Prävention. Damit eine Funktionsstörung im Körper gar nicht erst zum langen Leidensweg für viele Menschen werden muss.

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Dr. Karl-Sell-Ärzteseminar Neutrauchburg (MWE) e.V.
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Wissenschaftlicher Koordinator/ Geschäftsführer
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