Zweiter Sieg für den BMW M6 GT3 in Nordamerika / BMW Team RLL fährt in Austin auf die Plätze vier und sieben

IMSA WeatherTech SportsCar Championship
Bret Curtis, Jens Klingmann, Turner Motorsport, COTA (lifePR) (München, ) Beim vorletzten Lauf der IMSA WeatherTech SportsCar Championship (IWSC) 2016 auf dem „Circuit of the Americas“ in Austin (US) haben BMW Werksfahrer Jens Klingmann (DE) und Bret Curtis (US) für Turner Motorsport den zweiten Triumph in der GTD-Klasse mit dem BMW M6 GT3 gefeiert. Bereits beim Premierensieg mit dem neuen Fahrzeug in Mosport (CA) vor gut zwei Monaten hatten Klingmann und Curtis am Steuer der Startnummer 96 gesessen.

Die schnelle Arbeit der Turner-Crew beim letzten Boxenstopp brachte den gelben BMW M6 GT3 vom dritten auf den ersten Platz nach vorn. Klingmann ließ sich die Führung in der Schlussphase nicht mehr nehmen und überquerte mit einem Vorsprung von 15,717 Sekunden auf den Zweitplatzierten die Ziellinie.

In der GTLM-Klasse konnte das BMW Team RLL dank einer konstanten Leistung im Rennen ein schwieriges Wochenende auf dem „COTA“ doch noch in zählbare Ergebnisse verwandeln. Bill Auberlen (US) und Dirk Werner (DE) kamen im BMW M6 GTLM mit der Nummer 25 auf den vierten Rang. Trotz einer frühen Durchfahrtsstrafe machte das Duo vom siebten Startplatz im Rennverlauf Boden gut. Ihre Teamkollegen John Edwards (US) und Lucas Luhr (DE) belegten im Auto mit der Nummer 100 die siebte Position. Der Sieg ging an den Porsche mit der Startnummer 912.

Der letzte Lauf der IMSA WeatherTech SportsCar Championship 2016, das zehnstündige „Petit Le Mans“ in Road Atlanta (US), wird am 1. Oktober ausgetragen.

Jens Klingmann (BMW M6 GT3, Startnummer 96, 1. Platz GTD):
„Das war einfach ein perfekter Tag – und ich bin super glücklich. Für mich ist es das erste Rennen hier in Austin gewesen, unser Auto war großartig. Ich habe mich richtig gut gefühlt. Für Bret war es sein Heimrennen. Er hat einen tollen Job ohne Fehler abgeliefert. Das einzige Problem war die Hitze, vor allem deshalb, weil meine Trinkflasche im letzten Stint überhaupt nicht funktioniert hat – und der ging ungefähr eine Stunde. Aber die Führung hat bei mir für so viel Adrenalin gesorgt, dass ich irgendwann gar nicht mehr daran gedacht habe. Vielleicht schaffen wir es ja jetzt sogar in die Top-3 der Meisterschaft. Wir wollen einfach nur für Turner Motorsport und für BMW Motorsport Siege einfahren.“

Bret Curtis (BMW M6 GT3, Startnummer 96, 1. Platz GTD):
„Jens hat einen Wahnsinnsjob gemacht. Wir hatten in den schnellen Kurven einen Vorteil, der dann auch das gesamte Rennen über geblieben ist. In den langsameren Kurven sind wir einfach so gut es ging drangeblieben, dort lagen wir ungefähr auf einem ähnlichen Level wie die anderen Autos. Es war heute einfach so unglaublich heiß. Aber als ich das Steuer dann an Jens übergeben habe, wusste ich, dass wir eine gute Chance haben würden. Mir war klar, dass er das Auto mögen würde. Genau das hat er dann auch sofort unter Beweis gestellt, als er in seinem ersten Stint gleich sechs Autos in sechs oder sieben Runden überholen konnte. Dieser zweite Sieg zeigt einfach ein weiteres Mal, zu was unser Team und der BMW M6 GT3 in der Lage sind.“

Dirk Werner (BMW M6 GTLM, Startnummer 25, 4. Platz GTLM):
„Wieder einmal war es ein hartes Rennen. Wenn man von so weit hinten startet, dann ist man zu Beginn immer mitten im Getümmel. Leider habe ich ein anderes Auto getroffen und bekam eine Durchfahrtsstrafe. Das hat uns ziemlich weit zurückgeworfen. Dann hatten wir aber Glück bei den Gelbphasen und kamen wieder nach vorn. Insgesamt haben wir uns aus meiner Sicht im Vergleich zum Training und zum Qualifying deutlich verbessert. Am Ende wurde es für uns dann doch noch ein gutes Rennen.“

Bill Auberlen (BMW M6 GTLM, Startnummer 25, 4. Platz GTLM):
„Mit einem vierten Platz ist man nie so wirklich zufrieden, aber wir haben uns zumindest vorarbeiten können – und das ordentlich. Das Team war spitze. Trotzdem liegt noch immer viel Arbeit vor uns. Wir haben ein neues Auto, und am Ende läuft es eben nicht immer so, wie man sich das wünscht. Trotzdem lassen wir uns nicht aus der Ruhe bringen.“

John Edwards (BMW M6 GTLM, Startnummer 100, 7. Platz GTLM):
„Heute war es anstrengend und heiß. Im Qualifying hatten wir ein paar Schwierigkeiten, die wir für das Rennen beheben wollten. Das Auto hatte aber immer noch viel Untersteuern und war nicht einfach zu fahren. Wir müssen uns jetzt sammeln und uns dann gut auf Road Atlanta vorbereiten. Dort kann alles passieren. Ich habe aus dem letzten Jahr gute Erinnerungen an dieses Rennen. Damals wurden wir Zweite im Gesamtklassement.“

Lucas Luhr (BMW M6 GTLM, Startnummer 100, 7. Platz GTLM):
„Für uns war das Rennen wirklich hart. Wir hatten das gesamte Wochenende über keinen Speed. Natürlich haben wir unser Bestes gegeben. Alles in allem sind wir aber nicht entscheidend vorangekommen.“

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