"Deutlicher Rückgang bei Antibiotika-Abgabe an Tiere"

Dazu erklärt Bundeslandwirtschaftsminister Christian Schmidt
(lifePR) (Berlin, ) „Seit 2011 wurde die an Tierärzte abgegebene Gesamtmenge Antibiotika mehr als halbiert (minus 53%). Besonders stark ist der Rückgang von 2014 auf 2015 (minus 35%): Mit der 2014 eingeführten Minimierungsstrategie für Antibiotika ist die Abgabemenge noch einmal deutlich zurückgegangen. Auch die Abgabemenge für Antibiotika mit besonderer Bedeutung für den Menschen ist von 2014 auf 2015 leicht zurückgegangen. Das beweist, dass wir mit unserer Strategie auf dem richtigen Weg sind. Trotz der beachtlichen Erfolge arbeite ich an einer weiteren Minimierung des Einsatzes von Antibiotika. Wir arbeiten an der Aktualisierung der EU-Tierarzneimittelnovelle. Insbesondere die Anwendung von sogenannten Reserveantibiotika muss restriktiver werden. Das wird nur gelingen, wenn Veterinär- und Humanmedizin eng zusammen arbeiten. Deshalb verfolgen wir in Deutschland den ‚One-Health-Ansatz‘ (Human- und Tiermedizin), für den ich auch im Rahmen von G7 und G20 geworben habe und der inzwischen international auf sehr großes Interesse stößt.“

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