Herausragende Ingenieurinnen für den Freistaat Bayern

Das bayerische Wissenschaftsministerium zeichnet Absolventinnen der bayerischen Hochschulen für angewandte Wissenschaften aus
(lifePR) (München, ) Über 60 Prozent der bayerischen Studierenden, die pro Jahr erfolgreich einen ingenieurwissenschaftlichen Studienabschluss erlangen, stammen von Hochschulen für angewandte Wissenschaften. Die anwendungsorientierten Hochschulen mit ihren über den gesamten Freistaat verteilten Studienorten tragen damit ganz wesentlich zur flächendeckenden akademischen Fachkräftesicherung des Hochtechnologiestandorts Bayern bei.

„Die Ingenieurwissenschaften stellen heute dabei längst keine Männerdomäne mehr dar. Der Frauenanteil bei den Absolventen der Ingenieurwissenschaften, einem einst von Männern dominierten Bereich, ist auf aktuell etwa 25 Prozent gestiegen“, sagt Prof. Dr. Walter Schober, Präsident der Technischen Hochschule Ingolstadt und stellvertretender Vorsitzender von Hochschule Bayern. Darunter befinden sich viele Ingenieurinnen mit ganz hervorragenden Bachelor- und Masterabschlüssen aber auch Promotionen. Drei ehemalige Studentinnen der bayerischen Hochschulen für angewandte Wissenschaften wurden nun am 23. September durch das bayerische Wissenschaftsministerium für ihre besonders guten Studienleistungen ausgezeichnet. In einer feierlichen Zeremonie überreichte Staatssekretär Bernd Sibler die mit 2000 Euro dotierten Preise für hervorragende Hochschulabschlüsse oder Promotionen von weiblichen Studierenden der Ingenieurwissenschaften, die jedes Jahr auf Vorschlag der Hochschulen durch das bayerische Staatsministerium für Bildung und Kultus, Wissenschaft und Kunst vergeben werden.

Ausgezeichnet wurden neben zwei Universitätsabsolventinnen Bachelor- und Masterabsolventinnen der Hochschulen in Neu-Ulm und Hof sowie eine Doktorandin der Technischen Hochschule Ingolstadt. „Ihr Erfolg macht deutlich, dass junge Frauen auch in technischen Fächern an Hochschulen für angewandte Wissenschaften überaus leistungsstark sind. Dies sollte noch mehr Schülerinnen ermuntern, ein entsprechendes Studium aufzunehmen“, betont Prof. Dr. Schober.

Preisträgerinnen 2016

Die diesjährigen Preisträgerinnen der Preise für hervorragende Hochschulabschlüsse bzw. Promotionen von weiblichen Studierenden der Ingenieurswissenschaften sind:

Sandra Holike, Bachelorabschluss an der Hochschule Neu-Ulm im Studiengang Informationsmanagement im Gesundheitswesen, Bachelorarbeit: Rüstzeit- und Prozessoptimierung an den Drehmaschinen (Güdel) der Folgebearbeitung

Melanie Ulitschka
, Masterabschluss an der Hochschule Hof im Studiengang Verbundwerkstoffe, Masterarbeit: Entwicklung von PTFE-Compounds mit gezielt charakteristischen Leistungsmerkmalen

Kathrin Stephanie Sattler, Promotion an der Technischen Hochschule Ingolstadt am Institut für Fahrzeugsicherheitssysteme in Kooperation mit der Universität Magdeburg, Doktorarbeit: Methodik für den Systemtest in der integralen Fahrzeugsicherheit

Svenja Perl, Masterabschluss der "Nanostrukturtechnik" im Fachbereich der Physik und Astronomie an der Julius-Maximilians-Universität Würzburg,
Masterarbeit: Optimierung des Wachstums von InGaNas-Solarzellen und Oberflächenstrukturierung

Erika Stenglein, Masterabschluss in der Elektrotechnik an der Universität Erlangen-Nürnberg, Masterarbeit: Berechnung der stromabhängigen Induktivität bei rotationssymmetrischen Kernen mit gespaltenem Luftspalt
 
Fotos von der Preisverleihung stehen beim bayerischen Staatsministerium für Bildung und Kultus, Wissenschaft und Kunst ab 23. September 2016, ca. 17:00 Uhr, zum kostenfreien Download zur Verfügung unter http://www.km.bayern.de/... .

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