Bürokratie-Hürden bei der grenzüberschreitenden Notfall-Rettung sollen fallen

Eine obx-Reportage (www.obx-news.de)
Foto: obx-news/Fotolia (lifePR) (Regensburg - obx, ) Für bayerische und tschechische Rettungswagen und Notärzte ist noch immer an der Grenze Schluss. Mehr als 25 Jahre nach dem Fall des Eisernen Vorhangs soll sich das nun ändern.

Es ist eine Situation, die es in einem vereinten Europa eigentlich schon längst nicht mehr geben dürfte: 500 Mal pro Jahr müssen Verletzte nach Angaben des Bayerischen Roten Kreuzes an der bayerischen-böhmischen Grenze von einem deutschen in einen tschechischen Rettungswagen umgeladen werden oder umgekehrt. Denn grenzüberschreitende Rettungseinsätze zwischen Bayern und Tschechien sind bis heute rechtlich ungeklärt. Schuld daran, dass die grenzüberschreitende Notfallrettung zwischen Bayern und Tschechien bis heute nicht funktioniert, ist die ungeklärte Rechtslage, durch die den Verantwortlichen vor Ort die Hände gebunden sind. Zwar gibt es seit 2013 ein Rahmenabkommen zwischen Deutschland und Tschechien. Doch konkrete Vereinbarung an der bayerisch-tschechischen Grenze gibt es nicht. Das soll sich künftig ändern. Seit Juli läuft ein EU-Projekt, im Oktober wollen bayerische und tschechische Politiker einen Vertrag zur Kooperation unterzeichnen und in Furth im Wald (Landkreis Cham) entsteht eine Notfall-Leitstelle, die Rettungseinsätze künftig grenzüberschreitend koordinieren soll.

Die komplette Reportage mit Foto in Druckqualität zum kostenlosen Download und zur honorarfreien redaktionellen Verwendung finden Sie im Internet unter www.obx-news.de

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