Symposium „Mehr Radverkehr – aber sicher!“

Pressemitteilung 12/2016
Dorothee Bär, Staatssekretärin beim BMVI bei der Eröffnung des Symposiums / Bild: Hans-Georg Gaul / Unfallforschung der Versicherer (lifePR) (Bergisch Gladbach, ) Am 21. September 2016 kamen über 200 Fachleute aus ganz Deutschland im Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI) in Berlin für einen Wissensaustausch zum Thema „Mehr Radverkehr – aber sicher!“ zusammen. Das gemeinsame Symposium der Bundesanstalt für Straßenwesen (BASt) und der Unfallforschung der Versicherer (UDV) stand unter der Schirmherrschaft von Bundesverkehrsminister Alexander Dobrindt.

Dorothee Bär, Parlamentarische Staatssekretärin beim Bundesminister für Verkehr und digitale Infrastruktur, eröffnete die Veranstaltung und begrüßte die Teilnehmenden in Vertretung für Bundesverkehrsminister Dobrindt. In Ihrem Grußwort betonte die Staatssekretärin, dass die Sicherheitsforschung der BASt neben der Verkehrserziehung und den Verkehrssicherheitskampagnen des BMVI ein wirkungsvolles Instrument der Verkehrssicherheitsarbeit des Bundes sei. Das BMVI wolle das Radfahren aber nicht nur sicherer, sondern auch attraktiver machen. Dazu werde unter anderem auf einem Rekordniveau von rund 100 Millionen Euro in das Radwegenetz des Bundes investiert. Siegfried Brockmann, Leiter der UDV, und Andre Seeck, Leiter der BASt-Abteilung Fahrzeugtechnik, erörterten in ihren Grußworten die Wichtigkeit von nationaler Forschung und fachlicher Zusammenarbeit insbesondere im Bereich der Radverkehrssicherheit. Weiterhin skizzierten sie die aktuellen Probleme, die Herausforderungen und die derzeitigen interdisziplinären Forschungsanstrengungen im Radverkehr.

In den anschließenden Fachvorträgen präsentierten Forscher und Praktiker die neusten Erkenntnisse aus Untersuchungen zu den Themen Unfallgeschehen, Verhaltensweisen, Infrastruktur, Fahrzeugsicherheitssysteme und Sicherheitsausstattung im gesamten Kontext der Radverkehrssicherheit.

Abschließend diskutierten Vertreter aus Kommunen, Ländern, Bund sowie Verbänden darüber, wie Radverkehr sicherer werden kann und wer dazu welchen Beitrag leisten muss. In der Diskussion wurde einmal mehr deutlich, dass Sicherheitsverbesserungen für den Radverkehr das gemeinsame Handeln aller Akteure auf den unterschiedlichsten Ebenen erfordert. Dabei wurde nicht nur die Verbesserung der Infrastruktur angesprochen sondern es wurde auch Möglichkeiten aufgezeigt, wie der wachsende Anteil des Radverkehrs durch rechtliche Rahmenbedingungen begleitet werden kann und identifiziert, welchen Forschungsbedarf es im Themenfeld Radverkehrssicherheit noch gibt.

Weitere Informationen
Die Vorträge stehen auf der Veranstaltungshomepage zum kostenfreien Download zur Verfügung: www.radsymposium.de
 

Kontakt

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Brüderstraße 53
D-51427 Bergisch Gladbach
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