Herausforderung Demenz: Pflegekräfte mit sinnvoller Technik unterstützen

(lifePR) (Bad Brückenau, Deutschland, ) Aktuell leben in Deutschland schätzungsweise 1,6 Millionen Menschen mit der Diagnose Demenz. Unter Demenz versteht man zunächst die Verschlechterung verschiedenster kognitiver Fähigkeiten. Auch die Alzheimer-Krankheit ist unter diesen Begriff gefasst. Etwa zwei Drittel aller dementiell erkrankten Menschen, sind von der Alzheimer-Krankheit betroffen. Bedingt durch den demografischen Wandel liegt die Zahl der Neuerkrankungen bei etwa 300.000 jährlich, Tendenz steigend.
Ein weit bekanntes Symptom dieser Erkrankung ist die Verschlechterung und Veränderung des Gedächtnisses. Bekannte Menschen oder Orte werden mit fortschreitender Krankheit womöglich nicht mehr erkannt. Orientierungslosigkeit und Verwirrung sind oftmals die Folge. Viele Betroffene entwickeln einen gesteigerten Bewegungsdrang. Können Gefahren jedoch nicht mehr als solche richtig eingeordnet werden, stellen gewöhnliche Spaziergänge plötzlich ein Risiko dar.

An diesem Punkt sehen sich Angehörige wie auch Pflegekräfte in Einrichtungen vor großen Herausforderungen. Wie kann man dem Erkrankten seine Freiheit gewähren ohne ihn zu gefährden? Was tun, wenn nicht immer ein Angehöriger oder eine Pflegekraft unterstützend zu Seite stehen kann? Insbesondere in Pflegeheimen werden durch Personalmangel sog. Freiheitsentziehende Maßnahmen (FEM) nötig, um den Demenzkranken zu schützen.

Diesen Balanceakt zwischen Freiheit und Sicherheit leisten die Schutzengel-Systeme der Firma Martin Elektrotechnik GmbH. Hierbei handelt es sich um leicht zu bedienende und modular aufgebaute Desorientiertenfürsorge-Systeme.
Mit Hilfe des Schutzengel-Systems Raphael-aktiv können Einrichtungen nun neue Freiräume für desorientierte Menschen schaffen – im Innen- und Außenbereich: Der erkrankte Bewohner erhält einen aktiven Transponder, der beispielsweise an einer Armbanduhr angebracht ist und kann sich in einem zuvor definierten Bereich (Station, gesamtes Haus, Garten) völlig frei bewegen. Das Armband ist mit einem patentierten Verschluss versehen, welcher sich nur durch das Pflegepersonal öffnen lässt.
Zusätzlich ist es möglich eine sog. Laufrichtungserkennung zu integrieren. So erfährt das Personal nicht nur, dass ein dementer Bewohner den Garten betreten hat, sondern erhält auch eine Meldung, wenn er wieder zurück in die Einrichtung gekehrt ist. Durch den vergrößerten Bewegungsradius erleben demente Bewohner einen Zugewinn an Lebensqualität. Und auch Pflegekräfte profitieren davon, da sie ihre Bewohner stets sicher wissen und sich somit auf das Wesentliche konzentrieren können – die Pflege.

Das Schutzengel-System Raphael-dual geht sogar noch einen Schritt weiter. Durch die Integration eines GPS-Trackers können Bewohner auch Bereiche außerhalb der Einrichtung betreten, welche zuvor durch die Einrichtung festgelegt wurden. Auf diese Weise können sichere Orte, beispielsweise ein nahegelegener Park besucht werden. Betritt ein Bewohner jedoch eine Gefahrenzone, wie zum Beispiel die Nähe eines Flusses, so erhält das Heimpersonal eine Meldung und kann unverzüglich nach der Person schauen und der Spaziergang kann gemeinsam fortgesetzt werden.

Die Schutzengel-Systeme arbeiten mit der zuverlässigen RFID-Technologie, auf Wunsch kombiniert mit GPS und lassen sich problemlos nachrüsten und auf alle gängigen Schwesternruf- und Telefonanlagen schalten.

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Kontakt

Martin Elektrotechnik GmbH
Dr.-Gartenhof-Str. 4
D-97769 Bad Brückenau, Deutschland
Petra Rau
Head of Commercial Department

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