Musik – ein Genuss für die Sinne

Gewusst wie, muss diese Leidenschaft nie enden!
Bild: fotolia.com/adam121 (lifePR) (Mainz, ) Egal, ob Jazz, Klassik, Rock, Hip-Hop oder House: Musik hören macht das Leben schöner und ist ein Genuss, der Lebensqualität schafft!

Musik hören macht nicht mehr so viel Spaß wie früher. Das Lieblingslied hört sich irgendwie anders an und der Lieblingssänger klingt seltsam. Das könnte daran liegen, dass bestimmte Frequenzen nicht mehr hörbar sind und sich ein Hörverlust eingestellt hat. So war es auch bei dem deutschen Schlagersänger Heino. „Ich habe keine hohen Töne mehr gehört“, sagt er. Nachdem Heino Hörsysteme ausprobiert hat, stellt er fest: „Es ist wirklich fantastisch.“* Heino hat sich ein Stück Lebensqualität zurückgeholt, indem er seinen Hörverlust mit Hörsystemen vom Akustiker ausgeglichen hat.

Um Hörverluste rechtzeitig zu erkennen, empfiehlt Martin Blecker, Präsident der Europäischen Union der Hörgeräteakustiker e. V.: „Ab einem Alter von 55 Jahren sollte jeder einmal im Jahr einen kostenlosen Hörcheck beim Hörakustiker machen. Er gibt Aufschluss über den persönlichen Hörstatus. Hörakustiker sind nicht nur Experten für den Ausgleich der Schwerhörigkeit, sondern auch für die Prophylaxe. Der Akustiker kann zum Beispiel mit Gehörschutz dafür sorgen, dass der Hörverlust erst gar nicht eintritt.“
Der Hörakustiker kann u. a. die Lautstärke der Musik im eigenen Ohrhörer messen, den eigenen Lautstärkengeschmack analysieren und demonstrieren, wie sich ein eventueller Hörverlust in 10, 20, 30 oder 40 Jahren anhört. Eine neue Hörbox, die im Rahmen des 61. Internationalen Hörgeräteakustiker-Kongresses vorgestellt wird, kann dies innerhalb weniger Minuten simulieren. Anhand von Hörbeispielen wird gezeigt, ob der gewählte Schalldruck eine Gehörbelastung darstellt. In diesem Fall wird eine maximale Hördauer pro Tag empfohlen.

Der österreichische Wissenschaftler und Musiker Professor Gregor Widholm weiß, dass das Ohr nicht einfach nur ein Mikrofon ist, das Schall aufnimmt, sondern ein sehr hoch vernetztes Sinnesorgan. Um dieses zu schützen, tragen Berufsmusiker professionell angepassten Gehörschutz. Musikliebhaber können ihr Gehör ebenfalls schützen: mit Kopfhörern, die eine Lautstärkendrosselung haben, oder mit „intelligentem“ Gehörschutz, der trotz Lärmdämmung dafür sorgt, dass die Musik ein Genuss bleibt!

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*Quelle: Bild.de, 14. August 2016

Kontakt

EUHA Europäische Union der Hörgeräteakustiker e.V.
Neubrunnenstraße 3
D-55116 Mainz
Sabine Stübe-Kirchhof
Presse-/ Öffentlichkeitsarbeit
Pressestelle, Projektleiterin

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