TÜV SÜD begründete erste Standards zur technischen Überwachung mit

Weltnormentag am 14. Oktober
(lifePR) (München, ) Jährlich wird am 14. Oktober der Weltnormentag begangen. Der Tag weist auf die Arbeit der zahlreichen Experten hin, die sich für einheitliche Standards einsetzen. TÜV SÜD hat mit seiner Vorläuferorganisation bereits 1881 mit den sogenannten „Würzburger Normen“ erste bundesweit geltende Vorgaben für den Bau von Dampfkesseln festgelegt und somit die Normung für technische Überwachung mitbegründet. Heute ist TÜV SÜD mit rund 24.000 Mitarbeitern weltweit aktiv, um Sachgüter und Dienstleistungen hinsichtlich der Einhaltung von Normen und Standards als unabhängiger Dritter zu überprüfen und damit den internationalen Handel zu vereinfachen.

Das diesjährige Motto des Weltnormentags „Normen schaffen Vertrauen“ geht Hand in Hand mit dem TÜV SÜD-Jubiläumsslogan „Vertrauen schaffen“. Was nicht weiter verwundert, ob der gemeinsam abgedeckten Tätigkeitsbereiche: Verschiedene Organisationen wie die International Organization for Standardization (ISO) oder das Deutsche Institut für Normung (DIN) erstellen unter Einbeziehung von Expertengremien neue Normen, unabhängige Prüforganisationen wie TÜV SÜD überwachen deren Einhaltung. Dabei ist TÜV  SÜD der älteste TÜV in Deutschland und feiert im Jahr 2016 nicht nur das 150-jährige Jubiläum des Unternehmens – sondern als ältester TÜV auch den 150. Geburtstag der Idee der technischen Sicherheit in Deutschland: Am 6. Januar 1866 gründeten 22 badische Unternehmer die „Gesellschaft zur Ueberwachung und Versicherung von Dampfkesseln mit dem Sitze in Mannheim“. Das Modell machte Schule, die Mannheimer Gründung wurde zum Ausgangspunkt der technischen Überwachung in Deutschland.

Seit 1881: Einheitliche Standards für den Bau von Dampfkesseln Gut 15 Jahre nach der Gründung gibt es fast überall in Deutschland Dampfkessel-Revisionsvereine. Doch noch kann damals jeder Sachverständige weitgehend selbst entscheiden, was er unter einer ordnungsgemäßen Funktion versteht. Obwohl bereits seit 1873 der deutsche Verband von Dampfkessel-Überwachungsvereinen existiert, gibt es keine verbindlichen Standards für die Sicherheit von Dampfkesseln. Aber zwischen Mai und Juni 1881 einigt sich der Verband mit dem Verein deutscher Eisenhüttenleute auf Grundsätze zur Materialprüfung beim Bau von Dampfkesseln. Mit diesen sogenannten „Würzburger Normen“ setzt die technische Überwachung erstmals schon beim Bau der Kessel an, um die Wahrscheinlichkeit von Unfällen im Voraus zu minimieren. In dieselbe Richtung weisen die 1884 verabschiedeten „Hamburger Normen“, die Richtlinien für die Berechnung der Kesselkörper aufstellen. Damit wurden die ersten Vorgaben festgelegt, die für mehr Sicherheit an industriellen Anlagen sorgten.

Unternehmensauftrag auch nach 150 Jahren noch aktuell Ein „Mehr an Sicherheit“ war auch Anlass zur Gründung der TÜV-Vorläuferorganisation im Jahr 1866. Konkreter Auslöser war ein Unglück, das sich rund ein Jahr zuvor in der Mannheimer Aktienbrauerei ereignet hatte. Ziel der neuen Gesellschaft war es, durch regelmäßige Überprüfungen der Dampfkessel künftig Unfälle zu verhindern.

Heute ist TÜV SÜD mit über 24.000 Mitarbeitern auf der ganzen Welt aktiv – und dabei immer noch seinen Wurzeln treu: Mit hohem Sachverstand werden Technologien und Produkte geprüft, damit sie zuverlässig, sicher und nachhaltig sind. Die Idee der unabhängigen, technischen Überprüfung setzte sich schnell durch. Technischer Fortschritt und der Wunsch nach Sicherheit und Schutz – diese beiden Anforderungen miteinander in Einklang zu bringen wurde zu einem gesellschaftlichen Bedürfnis.

Weitere Informationen unter www.tuev-sued.de/150.

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