Dobrindt: Vergabe für ÖPP-Projekt A3 in Bayern startet

(lifePR) (Berlin, ) Mit dem Aufruf zum Wettbewerb ist das Vergabeverfahren für ein weiteres Projekt der von Bundesverkehrsminister Alexander Dobrindt Dobrindt initiierten „Neuen Generation" von Öffentlich-Privaten Partnerschaften (ÖPP) im Bundesfernstraßenbau gestartet: dem Ausbau der A 3 in Bayern. Mit Unterstützung privater Vertragspartner soll die A 3 zwischen dem Autobahnkreuz Biebelried und dem Autobahnkreuz Fürth/Erlangen auf einer Strecke von rund 70 Kilometern komplett sechsstreifig ausgebaut, erhalten und betrieben werden.

Dobrindt: „Wir starten das zweite Projekt der „Neuen Generation ÖPP" und aktivieren frisches, privates Kapital für Investitionen in die Verkehrsinfrastruktur. Mit ÖPP bauen wir schnell, wirtschaftlich und mit hoher Qualität und verringern den größten volkswirtschaftlichen Schaden: den Stau."

Das ÖPP-Projekt A 3 umfasst die Bauleistungen, den Betrieb, die Erhaltung sowie die anteilige Finanzierung über einen dreißigjährigen Vertragszeitraum. Das Projekt soll als Verfügbarkeitsmodell realisiert werden. Damit erhält der Auftragnehmer eine von der Verfügbarkeit der Strecke abhängige Vergütung. Bei Einschränkungen, z. B. gesperrten Spuren durch Baustellen oder Geschwindigkeitsbeschränkungen, werden die monatlichen Vergütungen reduziert.

Minister Dobrindt hatte die „Neue Generation von ÖPP-Projekten" gemeinsam mit Bundesfinanzminister Schäuble im vergangenen Jahr auf den Weg gebracht. Mit der „Neuen Generation ÖPP" wird die Finanzierung neu gestaltet, die Vergütungsmechanismen optimiert und der Anwendungsbereich von öffentlich-privaten Partnerschaften erweitert. Als erstes Projekt startete 2015 das Vergabeverfahren zum Ausbau der A 10/A 24 in Brandenburg. Bislang sind insgesamt 11 Projekte mit einem Gesamtinvestitionsvolumen von 15 Milliarden Euro vorgesehen. Die „Neue Generation ÖPP" ist Teil des Investitionshochlaufs von Minister Dobrindt für eine leistungsfähige Infrastruktur.

Mehr zu ÖPP im Straßenbau finden Sie unter www.bmvi.de/oepp.

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Sebastian Hille
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