Grüne Wissenschaft und Praxis

SPD-Landtagsabgeordnete besuchen die Fachhochschule Osnabrück und informieren sich über Agrar- und Ernährungswissenschaften
Testeten schon mal den Apfel der Zukunft (v.l.) Prof.
Dr. Werner Dierend, Dipl.-Ing. (FH) Marc-Guido Megies, FH-Vizepräsident
Prof. Dr. Andreas Bertram, Rolf Meyer, Wiard Siebels, Ulla Groskurth,
Karl-Heinz Hausmann und Karin Stief-Kreihe (lifePR) (Osnabrück, ) Am Montag besuchte eine SPD-Landtagsdelegation die Fakultät Agrarwissenschaften und Landschaftsarchitektur der Fachhochschule Osnabrück. Die Abgeordneten wollten sich vor Ort ein Bild davon machen, wie grüne Themen rund um Landwirtschaft und Ernährung an der Hochschule in Lehre und Forschung verankert sind.

"Wir stehen im ständigen Kontakt mit landwirtschaftlichen Betrieben und Verbänden. Die sagen uns immer wieder, dass mehr Geld für die Forschung ausgegeben werden müsste. Jetzt wollen wir uns einmal selbst einen Einblick in die aktuelle Forschung verschaffen", erläutert die agrarpolitische Sprecherin der SPD-Landtagsfraktion Karin Stief-Kreihe.

Dafür nahmen sich FH-Vizepräsident Prof. Dr. Andreas Bertram und Prof. Dr. Ulrich Enneking mit ihren Kolleginnen und Kollegen der Fakultät gerne Zeit. Nach einem kurzen allgemeinen Überblick über das Fächerspektrum der Fakultät wurden konkrete Lehrmethoden und Forschungsprojekte vorgestellt. So nahm Prof. Dr. Robby Andersson die Landtagsdelegation live mit in den Hühnerstall - per Videoübertragung. Die wird auch in den Seminaren des Studiengangs Landwirtschaft mit dem Schwerpunkt Geflügelmanagement häufig genutzt, denn so können die Studierenden leicht Beobachtungen von Tierverhalten durchführen. Nach einem Gang über den Campus in Haste erläuterte Prof. Dr. Werner Dierend in der Obsthalle ein aktuelles Forschungsprojekt zur Züchtung von neuen Apfelsorten. Gemeinsam mit Prof. Dr. Ulrich Enneking arbeitet er neben der Züchtung neuer Sorten auch an einer Geschmackslandkarte für Äpfel. Der Apfel der Zukunft solle so möglichst auf individuelle Geschmäcker abgestimmt werden können. Erste Ergebnisse der Zucht konnte die Delegation bereits probieren.

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Postfach 1040
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Miriam Riemann
Fachhochschule Osnabrück
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