Region mit ausgewogenem Branchenmix

IHK vor Ort im Landkreis Wittenberg
(lifePR) (Halle (Saale), ) Stabile Entwicklung durch einen ausgewogenen Branchenmix bescheinigt die Industrie- und Handelskammer Halle-Dessau (IHK) dem Landkreis Wittenberg, der derzeit ein jährliches Bruttoinlandsprodukt von 2,5 Mrd. Euro erwirtschaft. "Zum besonders Positiven zählt die in weiten Teilen neu- und ausgebaute Verkehrsinfrastruktur. Viele überregionale Flaschenhälse sind so spürbar aufgeweitet. Mit dem ICE-Halt in der Lutherstadt und der sechsstreifigen A 9 ist die Region überregional gut angebunden. Die vier Bundesstraßen im Landkreis sind wichtige regionale Entwicklungsachsen. Auch die Ortsumgehung Gräfenhainichen und die Südumfahrung Wittenberg haben zur Verbesserung der Verkehrsbedingungen beigetragen", so IHK-Präsident Albrecht Hatton anlässlich der heute in Wittenberg stattfindenden Veranstaltung "IHK vor Ort im Landkreis Wittenberg".

Nach IHK-Einschätzung haben die chemische Industrie und die Verpackungs- und Maschinenindustrie in Wittenberg/Piesteritz und Jessen ihre starken Positionen behalten. In Folge des in den 90er-Jahren begonnenen Strukturwandels liege das Bruttoinlandsprodukt je Erwerbstätigen im Landkreis Wittenberg mit rund 46.300 Euro jährlich unter dem Durchschnitt des IHK-Bezirkes. Standortvorteil der Region sei die gut ausgebaute Infrastruktur mit der Elbe als Transportweg, der Autobahn A 9 sowie zahlreicher Bundesstraßen und Schienenverbindungen. Nachholbedarf gäbe es bei der Anbindung des Ostens des Landkreises. Sorge bereitet der IHK der durch Geburtenrückgang und Abwanderung verursachte Bevölkerungsrückgang.

Eine von der IHK anlässlich der Veranstaltung in Lutherstadt Wittenberg durchgeführte Umfrage unter 450 Unternehmen des Landkreises kommt zu dem Ergebnis, dass die Kreisgebietsreform kaum Auswirkungen auf die Geschäftstätigkeit der Unternehmen vor Ort haben werden. Wichtige regionale Rahmenbedingungen, wie Energie-, Wasser- und Abwasserpreise, Abfallgebühren und Gewerbesteuerhebesätze, schätzt die Wirtschaft derzeit als eher unbefriedigend ein. Im neuen Landkreis erhofft man sich ein steigendes Bildungsniveau der Schulabgänger sowie das Zurückfahren der Aktivitäten auf dem zweiten Arbeitsmarkt.

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Nadine Kupfer
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