12.000 Unterschriften gegen das Kohlekraftwerk Moorburg

Übergabe an Bürgerschafts-Vizepräsidentin Barbara Duden / NABU fordert Vattenfall zum Einlenken auf
(lifePR) (Bonn, ) Die Hamburgerinnen und Hamburger wollen das Kohlekraftwerk Moorburg an der Süderelbe nicht - dies wurde einmal mehr deutlich, als heute ein verbände- und parteienübergreifendes Bündnis rund 12.000 Unterschriften gegen das Megaprojekt überreichte. Sie wurden von der Ersten Vizepräsidentin der Hamburgischen Bürgerschaft, Barbara Duden, entgegen genommen. Nun muss sich die Hamburger Bürgerschaft erneut mit der Kraftwerksplanung befassen und den Initiatoren Gelegenheit geben, den Sachverhalt in einer öffentlichen Anhörung zu erläutern.

"Diesen Protestschrei aus Papier kann man nicht ignorieren. Weder Vattenfall, denen ja schon scharenweise die Kunden davonlaufen, und auch nicht der Hamburger Senat", stellt Rolf Bonkwald, Erster Vorsitzender des NABU Hamburg, fest. "Zwar kann Herr von Beust das Projekt nicht einfach verbieten, dazu fehlen ihm die rechtlichen Mittel. Allerdings hat er es in der Hand, die Gebühren für die Wasserentnahme auf die Höhe der Nachbarländer anzupassen. Dann rentiert sich das Kraftwerk für Vattenfall möglicherweise nicht mehr." Statt des für die kommenden Wochen geplanten, vorgezogenen Baubeginns sei es nun höchste Zeit, ein Zeichen für ehrlichen Klimaschutz zu setzen.

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