Heinrich-Zille-Ausstellung 2008 in der Akademie der Künste

Eröffnung zum 150. Geburtstag Zilles am 10. Januar 2008
(lifePR) (Berlin, ) Mit Heinrich Zille widmet die Akademie der Künste ihre erste Ausstellung im Jahre 2008 einem der populärsten und sozialkritischsten Künstler und dokumentiert damit auch ihre Verbundenheit mit Berlin und den Berlinern. Am 10. Januar 2008 jährt sich zum 150. Mal der Geburtstag des Berliner Zeichners, Illustrators und Fotografen Heinrich Zille (1858 – 1929). Aus diesem Anlass wird die Akademie der Künste in Kooperation mit der Stiftung Stadtmuseum Berlin das Werk des Künstlers in einer Ausstellung mit dem Titel Heinrich Zille. Kinder der Straße. Zeichnung, Grafik, Fotografie zeigen. In den Ausstellungssälen der Akademie am Pariser Platz liegt der Fokus auf dem zeichnerischen, druckgraphischen und dem fotografischen Werk Heinrich Zilles aus den Jahren bis zum Ersten Weltkrieg. Erstmalig werden in einer Ausstellung diese verschiedenen Werkstränge zusammengeführt und ihre Korrespondenzen sichtbar gemacht. Den Schwerpunkt der Auswahl der Fotografien bilden Abzüge von den Originalnegativen, die der Künstler Thomas Struth um 1985 gemacht hat. Daneben werden Zilles eigene Kontaktabzüge sowie Abzüge von Michael Schmidt und Manfred Paul aus der Sammlung der Berlinischen Galerie zu sehen sein.

Gleichzeitig zeigt die Graphische Sammlung der Stiftung Stadtmuseum Berlin, die den umfangreichsten Bestand an Werken Heinrich Zilles bewahrt, im Ephraim-Palais in einer Kabinett-Ausstellung ausgewählte Aspekte seines späteren Schaffens, darunter Blätter aus seinen graphischen Zyklen.

Die Ausstellung von Akademie und Stadtmuseum wird einen weit gefächerten Überblick über das umfangreiche Werk des 1929 mit einundsiebzig Jahren verstorbenen Künstlers, Akademie-Mitglieds und Ehrenbürgers Berlin, geben. Anliegen ist es, die weit verbreiteten Zille-Klischees zu relativieren und sein Werk, das tief in der Problematik der aufstrebenden Industriegesellschaft wurzelt, auf seine heutige Bedeutung zu befragen. Darüber hinaus versteht sie sich als ein Beitrag zur Erinnerungskultur der Stadt und lädt alle Berliner herzlich dazu ein, bei einem Ausstellungs-besuch den bekanntesten Unbekannten der Berliner Kunst (wieder) kennen zu lernen.

Im Verlag Schirmer/Mosel München erscheint ein Begleitbuch zur Ausstellung. Das Ausstellungs-projekt wird von einer eigenen Internet-Präsentation begleitet. Führungen, insbesondere für Berliner Schulklassen, werden angeboten. Akademie-Gespräche und Filme ergänzen das Vermittlungsprogramm zur Ausstellung.
Detaillierte Informationen folgen.

Eine Ausstellung der Akademie der Künste in Zusammenarbeit mit der Stiftung Stadtmuseum Berlin. Organisiert von Matthias Flügge unter Mitarbeit von Kerstin Diekmann.

Presse-Vorbesichtigung: Donnerstag, 10. Januar 2008, 11 Uhr, Akademie der Künste

Ausstellungseröffnung: Donnerstag, 10. Januar 2008, 19 Uhr, Akademie der Künste

Ausstellungsorte und -dauer:
Akademie der Künste, Pariser Platz, 11. Januar – 24. März 2008
Stiftung Stadtmuseum Berlin, Ephraim-Palais, 11. Januar – 2. März 2008

Pressefotos: auf Anfrage unter presse@adk.de

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