"Sag Nein" zu Mobbing und Gewalt

Jugendstiftung unterstützt Präventionsprojekt
(lifePR) (Neuenkirchen, ) Schimpfen, Schreien, Drohen, Schlagen: Mobbing und Gewalt nehmen einen immer größeren Stellenwert in der heutigen Gesellschaft, besonders an Schulen, ein. Genau dort setzt deshalb die "Initiative für Erziehung und Schule vor Ort" mit ihrem Präventionsprojekt "Sag Nein" an. Bernward Abing als Vertreter der Initiative erklärt die Ziele: "Wir wollen Kinder und Jugendliche zwischen 10 und 16 Jahren für das Thema sensibilisieren und über mögliche Folgen aufklären. Dabei beziehen wir auch die neuen Medien im Internet mit ein."

Die Jugendstiftung des Landkreises Osnabrück unterstützt das Projekt mit 2.400 Euro. Andreas Quebbemann, Kuratoriumsvorsitzender der Jugendstiftung informierte sich vor Ort über das Projekt. "Viele Eltern fühlen sich überfordert, wenn es um Mobbing oder Gefahren im Internet geht. Deshalb sind Projekte wie dieses sehr wichtig um Hilfestellungen zu geben", so Quebbemann.

In drei Phasen wurde das Projekt, in enger Zusammenarbeit mit dem Jugendpfleger der Samtgemeinde Neuenkirchen, Uwe Hummert, aktuell an der Haupt- und Realschule durchgeführt. Im ersten Schritt behandeln die Jugendlichen das Thema in kleinen Workshops und stellen ihre Ergebnisse dann allen Teilnehmern vor. Anschließend werden, unterstützt von Theater-Profis, kleine Sketche und Theaterstücke einstudiert, die sich mit Gefahren und Problemen rund um Mobbing und Gewalt beschäftigen. Im letzten Abschnitt steht schließlich die Medienkompetenz im Mittelpunkt, wobei die Eltern in das Projekt mit einbezogen werden. Dabei geht es um den "Mediendschungel", die Gefahren des Internets und Medienerziehung. "Ich bin als Vertreter der Jugendstiftung dankbar, dass sich derartige Initiativen des Themas annehmen und Hilfestellungen geben", lobte Quebbemann zum Abschluss seines Besuches das Neuenkirchener Projekt.

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