Staatssekretäre Maurus und Dr. Andreßen vereinbaren in China Einrichtung von deutschsprachigen Fachhochschul-Studienplätzen für Ingenieure

(lifePR) (HANGZHOU/KIEL, ) Am zweiten Tag der Reise nach China mit Vertretern aus Wissenschaft, Wirtschaft und Verwaltung sprachen die beiden Staatssekretäre Heinz Maurus (Staatskanzlei) und Dr. Cordelia Andreßen aus dem Ministerium für Wirtschaft, Wissenschaft und Verkehr mit der Universitätsleitung der Zhejiang University of Science and Technology (ZUST) in der schleswig-holsteinischen Partnerprovinz Zhejiang. Die Universität plant weitere Hochschulkooperationen mit dem nördlichsten Bundesland. Beide Seiten verständigten sich auf ein gemeinsames Vorhaben in den nächsten zwei bis drei Jahren.

"Die ZUST möchte gern drei deutschsprachige Bachelor- und zwei Masterstudiengänge für Ingenieurswissenschaften einrichten. Die vier schleswig-holsteinischen Fachhochschulen sollen auf der Grundlage bestehender Studiengänge dafür sorgen, dass rund ein Drittel der Lehre durch deutsche Lehrkräfte abgedeckt wird", sagte der Staatssekretär im Anschluss an die Unterredung in Hangzhou. Bei der breit angelegten Kooperationsstrategie der ZUST mit Fachhochschulen im gesamten Bundesgebiet sei er stolz darauf, dass die chinesische Seite dafür SH-Hochschulen ausgesucht habe. Das sei eine große Chance für Schleswig-Holstein.

Auch Wissenschafts-Staatssekretärin Dr. Cordelia Andreßen zeigte sich positiv überrascht von dieser Entwicklung. "Wir haben hier die Möglichkeit offeriert bekommen, uns weiter mit unserem Know How zu positionieren und die Stärken unseres Berufsbildungssystems zu demonstrieren", so Dr. Andreßen. Der auch in der schleswig-holsteinischen Hochschullandschaft stets vom Wissenschaftsministerium geforderte und geförderte Wissenstransfer wird damit auch den bereits 60 in der Provinz ansässigen deutschen Firmen, davon zehn mit eigenen Produktionsstätten, besonders zu Gute kommen. "Die Unternehmen haben ein besonderes Interesse daran, anwendungsnah ausgebildete chinesische Fachkräfte zu finden", sagte die Staatssekretärin.

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