Geld für Müll unterzeichnet Umweltpakt

Mit der Einführung eines umfassenden, betrieblichen Umwelt- und Energiemanagementsystems beteiligt sich die Geld für Müll GmbH am bayerischen Umweltpakt
(lifePR) (Hilpoltstein (Bayern), ) Mit der freiwilligen Einführung eines betrieblichen Umwelt- und Energiemanagementsystems nach DIN-Norm EN ISO 14001 beteiligt sich die Geld für Müll GmbH (www.geldfuermuell.de) nun am Umweltpakt Bayern. Die Vereinbarung zwischen der Bayerischen Staatsregierung und der bayerischen Wirtschaft zielt auf ein nachhaltiges Wachstum durch Umwelt- und Klimaschutz und beruht auf Freiwilligkeit, Eigenverantwortung und Kooperation. Das bis 2015 laufende Programm sieht sowohl Rechte als auch Pflichten für die teilnehmenden Betriebe vor und betont die vorausschauende Vermeidung künftiger Umweltbelastungen anstelle deren nachträglicher Reparatur. Damit baut der Recyclingdienstleister von verbrauchten Tintenpatronen und Tonerkartuschen sein Engagement im Umweltschutz weiter aus. Seit 1998 handelt das Unternehmen bundesweit mit leeren Patronen und Kartuschen aus Druckern, Kopierern und Fax-Geräten und führt das Leergut der Ressourcen schonenden Wiederaufbereitung zu. Alleine im vergangenen Jahr vermied Geld für Müll (GfM) auf diese Weise deutschlandweit über 487 Tonnen vermeintlicher Büroabfälle.

"Als Leerguthändler tragen wir seit Jahren aktiv zum Umweltschutz bei. Da ist es nur konsequent, wenn wir uns nun auch am Umweltpakt Bayern beteiligen und noch stärker als bisher die natürlichen Lebensgrundlagen für künftige Generationen schützen", sagt GfM-Geschäftsführer Ingo Wegner. Durch einen konsequenten betrieblichen Umweltschutz und den nachhaltigen Umgang mit Wasser, Elektrizität, Wärme oder Kunststoffen trägt Geld für Müll bis 2015 zum Erfolg der landesweiten Vereinbarung bei. Ziel des Paktes ist es, möglichst viele Unternehmen für den freiwilligen betrieblichen Umweltschutz zu gewinnen - zur Verbesserung der Umweltqualität und zur Kostenreduktion bei den Betrieben. Nach den Worten des bayerischen Ministerpräsidenten Horst Seehofer schreibe der Freistaat mit dem Umweltpakt Bayern seit 15 Jahren bereits Erfolgsgeschichte: "In Bayern ziehen Staat, Wirtschaft und Unternehmen gemeinsam an einem Strang und machen Ernst mit Umwelt- und Klimaschutz. Der bayerische Weg, in gleichberechtigter Kooperation zwischen Staat und Wirtschaft konkrete Ziele für den Umweltschutz zu definieren, ist ein Erfolgsrezept für modernen und effektiven Umweltschutz in Deutschland und darüber hinaus." Neben Geld für Müll beteiligen sich bis heute über 5.500 bayerische Unternehmen aller Größen und Sektoren an der freiwilligen Vereinbarung. Die Bilanz könne sich, so Seehofer weiter, sehen lassen.

Bayern liege schon heute beim Energieverbrauch bezogen auf die Wirtschaftskraft rund 20 Prozent unter dem bundesweiten Durchschnitt und kaum ein anderes Land in Deutschland habe eine bessere CO2-Bilanz pro Kopf.

Auch GfM-Geschäftsführer Ingo Wegner weiß: Umweltschutz rechnet sich für den eigenen Betrieb und verbessert die Wettbewerbsfähigkeit. Mit dem Handel von verbrauchten Tintenpatronen und Tonerkartuschen verbindet Wegner seit 1998 das ökologisch Sinnvolle mit dem ökonomisch Rentablen. So zahlte der Recyclingdienstleister alleine im vergangenen Jahr im Gegenzug für das Druckerleergut über 1,7 Millionen Euro an seine 20.000 Lieferanten in Deutschland aus. Auf diese Weise, sagt Wegner, könne jeder einen aktiven Beitrag leisten zum Umweltschutz. "Wenn wir die verbrauchten Patronen und Kartuschen wieder aufbereiten, tragen wir damit langfristig den Müllberg ab und schonen wichtige, nicht nachwachsende Ressourcen wie Öl, Kupfer oder Zink", so Wegner weiter. Dabei hat das fränkische Unternehmen noch viel zu tun: Bis heute landen über 85 Prozent der leeren Druckermodule fälschlicherweise im Müll.

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