Madeleine Albright sammelt

(lifePR) (Hamburg, ) Die erste Außenministerin der Vereinigten Staaten (1997 bis 2001), die 1937 in Prag geborene Madeleine Albright, ist eine sehr kluge Frau, und sie liebt und sammelt Broschen. Als sie von 1993 bis 1997 noch Botschafterin bei den Vereinten Nationen war, so erzählt sie im ersten Kapitel ihres Buches "Read My Pins", habe sie einmal gewagt, Iraks Diktator Saddam Hussein zu kritisieren. Daraufhin wurde sie von einem Schriftsteller des Landes als falsche Schlange bezeich­net. Albrights Antwort: Sie trug beim nächsten Treffen mit irakischen Offiziellen eine Schlangenbrosche. Seither hat sie diese Art der Kommunikation gern und oft benutzt.

Das Buch "Read My Pins", das zu einer Ausstellung der Broschen-Sammlung von Madeleine Albright im New Yorker Museum of Arts and Design im Jahre 2009 erschien, dokumentiert diese Leiden­schaft und zugleich den Einfallsreichtum, mit dem sie ihr frönt. So trug sie bei einem Treffen mit dem französischen Präsidenten Jacques Chirac eine Brosche in Blau-Weiß-Rot mit der Inschrift: liberté, égalité, fraternité; bei Kim Jong-il in Nordkorea erschien sie mit einer amerikanischen Flagge, und als Stevie Wonder für sein Lebenswerk ausgezeichnet wurde, brachte sie eine ganze Jazzband auf ihrem Jackett unter.

Madeleine Albright: Read My Pins - Stories from a Diplomat's Jewel Box, Harper Collins 2009, 40 $ (das Buch ist bisher nur auf Englisch erschienen)

www.harpercollins.com

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