Deutsche Universitäten zählen in Physik, Rechtswissenschaften und Linguistik zu den Besten der Welt

(lifePR) (London, ) .
- Ludwig-Maximilians-Universität München (Platz 21 in Physik) ist die bestplatzierte Universität in den QS World University Rankings® by Subject
- 39 deutsche Universitäten in 26 Fächern vertreten
- Vier deutsche Universitäten unter den Top 50 für Rechtswissenschaft und Physik
- 20 deutsche Universitäten befinden sich unter den Top 200 für Linguistik

Die Ergebnisse der ersten globalen Rankings von Universitäten nach einzelnen Fachgebieten sehen die Stärken deutscher Universitäten in den Bereichen Physik, Rechtswissenschaften und Linguistik. Mit der Veröffentlichung der Ranglisten für das Fachgebiet der Sozialwissenschaften endet die Reihe der QS World University Rankings® by Subject, in deren Verlauf 26 einzelne akademische Disziplinen bewertet wurden. Deutsche Universitäten befinden sich im Fachgebiet Sozialwissenschaft, das Accounting, Wirtschaftswissenschaft, Soziologie, Rechtswissenschaft, Statistik und Politikwissenschaft mit einschließt, unter den bestplatzierten Universitäten der Welt.

Bei den insgesamt 26 Disziplinen, die in den Rankings umfasst wurden, schnitt Deutschland in Physik und Rechtswissenschaft am besten ab. Hier schafften es je vier deutsche Universitäten unter die Top 50. In Linguistik gelang es 20 deutschen Hochschulen unter die Top 200 zu kommen. Dies war somit das Fach, in dem die hohe Qualität der deutschen Bildungseinrichtungen am stärksten zum Vorschein kam.

Die QS World University Rankings® by Subject sind die weltweit ersten Rankings, die Bewertungen einzelner Universitätsfächer durchführen. Dieses geschieht anhand einer Methodologie, die auf jedes Fach genau zugeschnitten ist: der Anerkennung durch Akademiker, der Meinung von Arbeitsgebern und der Zitationshäufigkeit von Forschungsberichten.

Ben Sowter, Leiter der Forschungsabteilung bei QS meint dazu: "In Zeiten, in denen die globale Mobilität steigt und die Belastung der Studenten durch Studiengebühren größer wird, müssen Rankings noch genauer werden und sich darauf konzentrieren, die Nachfrage für vergleichbare Information zu decken." Sowter weiter: "Deutschlands starke Leistung in allen 26 Disziplinen unterstreicht die hervorragenden Allround-Qualitäten des höheren Bildungssystems. Durch das Angebot von englischsprachigen Doktoranten-Programmen und dem Ziel, den Anteil von hochqualifizierten, ausländischen Studenten im Aufbaustudium auf 30 Prozent anzuheben, kann sich das Land schnell zu einem zukünftigen Zentrum für internationale Studenten entwickeln."

QS World University Rankings® by Subject

In den letzten 12 Monaten haben über 50 Mio. Personen die QS World University Rankings® gelesen. Aufgrund der überwältigenden Nachfrage nach detaillierteren Fachranglisten hat das QS Global Academic Advisory Board die ersten QS World University Rankings® by Subject entwickelt. Die Universitäten werden nach ihrem akademischen Ruf, der Beschäftigungsfähigkeit und der Zitierhäufigkeit gelistet, wobei die Gewichtung für jedes Fach angepasst wurde

Ben Sowter

Ben Sowter ist Forschungsleiter Research der QS Intelligence Unit bei QS. Er hat einen BSc in Computerwissenschaften von der University of Nottingham, wo er zudem auch den Union Prize für herausragende Beiträge zur Student Union erhalten hat und wo er als Vorsitzender der Nottingham University Debating Society tätig war. Ben ist komplett verantwortlich für das operative Management aller bedeutenden QS Research Projekte und ist aktiv in die Erhebung, Zusammenstellung und Auswertung aller Daten eingebunden, die u.a. zu den World University Rankings® führen, an denen er seit deren Bestehen 2004 mitarbeitet. Als häufiger Ansprechpartner für die Presse, wird Bens Meinung zu globalen Bildungstrends und seine Expertise regelmäßig von führenden, weltweiten Publikationen genutzt.

Scopus-Datenbank von Elsevier

QS benutzt für seine Rankings Zitierungsdaten von Scopus, welches die größte Auszugs- und Zitats- Datenbank aus von Fachleuten überprüfter Literatur und qualitativen Webquellen ist. Die einzigartige Datenbank beinhaltet Auszüge und Referenzen aus über 18.000 Titeln, publiziert von mehr als 5.000 internationalen Verlagen, wodurch eine breite, interdisziplinäre Abdeckung gewährleistet wird. Scopus ist eine zuverlässige Quelle bibliometrischer Daten, die auch von vielen anderen Organisationen genutzt wird, wie z.B. der OECD, dem Australian Research Council, iFQ (Institut für Forschungsinformation und Qualitätssicherung) und ISTEP (National Institute of Science and Technology Policy of Japan).

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