Wahl zum "Super-Rettungshund 2011": Windhündin Bijata aus Säckingen siegt

(lifePR) (Berlin, ) 450 geprüfte DRK-Rettungshunde gibt es, knapp 50 bewarben sich um den Titel "Super-Rettungshund 2011". Jetzt steht der Sieger fest. Die elegante Windhündin Bijata hat durch eine packende Rettungsgeschichte und viel Einsatzerfahrung überzeugt. Die "Facebook-Jury" attestierte ihr außerdem Verlässlichkeit, Wesensstärke, Intelligenz und Schönheit.

Hundeführerin Irmgard Peruzzi aus Kleindöttingen gehört der Säckinger DRK-Rettungshundestaffel an und war mit Bijata über 300 Mal in Südbaden im Einsatz. In der Region war Bijata längere Zeit die einzige ausgebildete Mantrailerin und daher sehr gefragt. Mantrailer sind in der Lage, teils schon Tage alte Spuren von vermissten Personen über mehrere Kilometer hinweg zu verfolgen. In ihrer Bewerbungsgeschichte beschrieb Irmgard Peruzzi, wie Bijata 2007 nach einem schweren Autounfall in Weil am Rhein den verwirrten, blutüberströmten Beifahrer in der nächsten Ortschaft ausfindig machte.

Das Deutsche Rote Kreuz hat die Wahl zum Super-Rettungshund 2011 ausgeschrieben, um auf die wertvolle ehrenamtliche Arbeit der DRK-Rettungshundestaffeln aufmerksam zu machen. Allein durch Spenden finanziert, trainieren Rettungshundeteams viele Stunden pro Woche, um fit und jederzeit einsatzbereit zu sein. Bei Wind und Wetter, oft in der Nacht, brechen sie auf, wenn Polizei und Feuerwehr bei der Suche nach Personen nicht mehr weiter kommen. Ohne sie hätte so mancher Vermisster nicht überlebt.

"Jury" der Wahl waren über 20.000 Rotkreuzfreunde auf Facebook. Sie bekamen seit 11. Juli täglich einen Hund vorgestellt. Durch den "Gefällt mir"-Button kürten sie ihre Favoriten. Bijata erhielt bis zum heutigen Stichtag 529 Klicks. Platz zwei und drei belegten der Schäferhund Nicko aus Erlangen (421 Klicks) und die Border Collie-Hündin Debbie aus Osnabrück (388 Klicks). Alle Profile stehen weiterhin auf www.facebook.com/roteskreuz.

Am 26. Juli 2011 erhalten Bijata und ihr Frauchen in Freiburg die Siegerschleife von DRK-Präsident Dr. Rudolf Seiters. Hinweis an Redaktionen: Einladung zum Fototermin erfolgt separat.

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