Studienstart für neue chinesische Stipendiaten

Modellprojekt der Hochschule Osnabrück stärkt die Zusammenarbeit zwischen Niedersachsen und seiner chinesischen Partnerprovinz Anhui
Zhang Xuefei, Liu Fan, Wang Changlei und Ma Di nahmen im Internationalen Büro ihre Stipendienverträge entgegen und trafen ihre akademischen Betreuer Prof. Anlauf, Prof. Meuser und Prof. Zapp. Mit dabei die Koordinatorin Gunhild Grünanger vom Internationalen Büro und Yuan Fang als studentische Tutorin (lifePR) (Osnabrück, ) Pünktlich zu Beginn des diesjährigen Internationalen Sommersprachkurses der Hochschule Osnabrück trafen vier Studierende aus Anhui in Osnabrück ein, um zu Beginn ihres einjährigen Aufenthalts in Deutschland die ersten Grundlagen für die deutsche Sprache zu festigen.

Die Master-Studierenden aus den Bereichen Bodenwissenschaften bzw. Management im Gesundheitswesen sind Teilnehmer des Programms 'WWW Niedersachsen-Anhui' (wissenschaftliche und wirtschaftliche Weiterbildung in Niedersachsen für Studierende aus Anhui) und werden, intensiv und individuell betreut durch Hochschullehrer des jeweiligen Fachgebietes, ein Studiensemester an der Hochschule Osnabrück und ein Praxissemester in Niedersachsen absolvieren.

Neben der Weiterbildung für Masterstudierende sieht eine weitere Programmschiene die Förderung von Bachelor-Absolventen aus Anhui vor, die sich während des einjährigen Studien- und Praxisaufenthaltes fachlich und sprachlich auf die Bewerbung um Zulassung in ein Ingenieur-Masterprogramm vorbereiten.

Finanziert durch das Niedersächsische Ministerium für Wissenschaft und Kultur, wird das Stipendienprogramm als Modellprojekt von der Hochschule Osnabrück bereits im 5. Jahr durchgeführt. Die Federführung liegt beim Internationalen Büro der Hochschule.

"Die Auswahlreise nach Anhui in diesem Frühjahr nutzten wir auch für Nachkontaktetreffen mit ehemaligen Programmteilnehmern" berichtet Gunhild Grünanger, die Leiterin des Internationalen Büros. "Dabei wurden unsere Erwartungen bestätigt", so Grünanger weiter, "dass das Programm für einige Teilnehmer das Sprungbrett war für Positionen in Unternehmen, die mit deutschen Partnern zusammen arbeiten." Andere, die jetzt in der Lehre oder der Verwaltung an chinesischen Hochschulen tätig sind, nutzen ihre Deutschland-Erfahrung in ihrem Beruf bis hin beispielsweise zum Angebot von Laborpraktika, so wie sie sie in Osnabrück kennen gelernt hatten.

Mittlerweile befinden sich rund zehn ehemalige Programmteilnehmer in Masterprogrammen an der Hochschule Osnabrück. Einige von ihnen stehen immer noch in Verbindung zu den Unternehmen in Osnabrück oder der Region, bei denen sie ihre Praxisphase absolvierten. Denn auch dort gibt es ein Interesse an gut ausgebildeten, zweisprachigen Ingenieuren, die sich sowohl in China als auch in Deutschland gut auskennen.

Kontakt

Hochschule Osnabrück Deutsches Netzwerk für Qualitätsentwicklung in der Pflege (DNQP) Geschäftsstelle
Postfach 1040
D-49009 Osnabrück
Gunhild Grünanger
Ralf Garten
Fachhochschule Osnabrück
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