Regulierung des Wildes dient natürlicher Waldentwicklung im Nationalpark

Ansitz-Drückjagden laufen
Regulierung des Wildes dient natürlicher Waldentwicklung im Nationalpark (lifePR) (Hohenzieritz, ) Momentan gehört die Regulierung des Wildbestandes zu einer wichtigen Tätigkeit der jagdberechtigten Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Nationalpark-Verwaltung. Im Nationalpark ist es Ziel der Wildbestandsregulierung, eine natürliche Waldentwicklung zuzulassen. Dafür ist eine Naturverjüngung unerlässlich. Damit die jungen Bäume nicht Opfer eines zu hohen Wildbestandes werden, wird dieser reguliert. Im Nationalpark ist somit das Ausmaß des Verbisses der natürlich vorkommenden Baumarten, wie z. B. Buche und Eiche, Grundlage dafür, wie viel Wild gejagt wird.

Ein weiteres Ziel der Wildbestandsregulierung ist die Vermeidung von überdurchschnittlich hohen Wildschäden auf den landwirtschaftlichen Nutzflächen, die an den Nationalpark angrenzen.

Bei den aktuell stattfindenden Ansitz-Drückjagden wirken viele Jäger gleichzeitig mit. So kann an einem Tag das Gros des geplanten Abschusses erfüllt werden. Dem Wild bleibt der Dauerstress vieler Jagdtage, z.B. bei zahlreichen Einzeljagden, erspart.

Bei den beteiligten Jägern handelt es sich um Mitarbeiter des Nationalparkamtes, ortsansässige Jäger, die einen Begehungsschein für den Nationalpark haben und zuverlässige Hundeführer. Gästejagden finden im Verwaltungsjagdbezirk des Nationalparkamtes nicht statt.

Im Nationalpark werden Rot-, Dam-, Reh-, Muffel- und Schwarzwild bejagt.

Kontakt

Nationalparkamt Müritz
Schlossplatz 3
D-17237 Hohenzieritz
Hendrik Fulda
Nationalparkamt Müritz
Sachgebietsleiter Öffentlichkeitsarbeit, Kommunikation

Bilder

Social Media