Promotionskolleg startet an der Hochschule Osnabrück

Forschungsstipendien speziell für Dissertationen, die sich in der Abschlussphase befinden, eingerichtet
(lifePR) (Osnabrück, ) An der Hochschule Osnabrück werden zurzeit 55 Doktorandinnen und Doktoranden betreut, die hier ihre Dissertationen verfassen. Mit einem neuen Promotionskolleg fördert und qualifiziert die Hochschule Osnabrück ihre Doktorandinnen und Doktoranden, die hier in Kooperationen mit in- und ausländischen Universitäten ihre Dissertationen erstellen und promovieren. Häufig ist auch ein Industriepartner in die Forschung mit eingebunden.

"Damit bieten wir unseren Studentinnen und Studenten eine durchgehende akademische Ausbildungskarriere vom Bachelor über den Master bis zum Doktor", sagte Hochschulpräsident Prof. Dr. Andreas Bertram zum offiziellen Start des Promotionskollegs am 21. November 2011. Die Hochschule Osnabrück, die die forschungsstärkste Hochschule in Niedersachsen ist, verstärke mit der Einführung eines Promotionskollegs die zielgerichtete Förderung ihrer Doktorandinnen und Doktoranden, so Bertram. Er dankte vor allem dem Vizepräsidenten für Forschung und Transfer, Prof. Dr. Peter Seifert, für sein langjähriges Engagement. Das Promotionskolleg setzt sich aus vier ineinandergreifenden Modulen zusammen: Beratung, Finanzierung, Qualifizierung und Internationales. Damit wird gewährleistet, dass eine Promotion von den ersten Überlegungen über die Forschungs- und Schreibphase bis hin zur Veröffentlichung im fachlich und atmosphärisch optimalen Umfeld erfolgen kann. Zusätzlich gibt es eine finanzielle Absicherung der Doktoranden: Als einzige Fachhochschule in Deutschland wird die Hochschule Osnabrück aus Eigenmitteln jedes Jahr mehrere Forschungsstipendien speziell für Dissertationen, die sich in der Abschlussphase befinden, auflegen.

"Mit dem Promotionskolleg stellen wir sicher, dass auch Studierende mit Spitzenleistungen bei uns optimale Forschungs- und Arbeitsbedingungen vorfinden. Dafür sind wir nicht nur bereit, die entsprechenden Strukturen zu schaffen, sondern unseren Doktoranden Forschungsstipendien zukommen zu lassen, die wir selbst finanzieren", erklärte Seifert. Mit dem Promotionskolleg stellt die Hochschule Osnabrück ihren Doktorandinnen und Doktoranden Angebote zur Verfügung, die das fachwissenschaftliche Arbeiten begleiten und ergänzen, aber auch darüber hinaus führen. Dabei werden interdisziplinäre, wissenschafts- wie berufsbezogene Schlüsselqualifikation vermittelt, die helfen, dass nicht allein das eigene wissenschaftliche Forschungsthema sachgerecht bearbeitet wird, sondern weitere Fähigkeiten entwickelt und ausgebildet werden. Hierzu gehört auch der Schritt ins Ausland. Um diesen Schritt zu erleichtern, unterstützt und berät die Hochschule Osnabrück ihre Doktorandinnen und Doktoranden bei der Vorbereitung, Organisation und Finanzierung. Ein wichtiges Element der Internationalisierung von Forscherkarrieren sind die Stipendien, die die Hochschule Osnabrück von der EU eingeworben hat und an ihre Studierenden weitervergibt.

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