Call Center Forum wehrt sich gegen „Verbot einer ganzen Branche“

Reaktion auf Forderungen des Verbraucherzentrale Bundesverbands
(lifePR) (Saalfeld, ) "Die Forderung nach schwebender Unwirksamkeit am Telefon geschlossener Verträge wird durch ständige Wiederholung nicht sinnvoller", kritisiert Manfred Stockmann, Präsident des Branchenverbands Call Center Forum Deutschland e.V. "Wenn ein Unternehmen einen Kunden anruft, um zum Beispiel eine gebuchte Reise nach Mallorca wegen eines Streiks der Fluglotsen nach Ibiza zu verändern und der Kunde am Telefon dieses veränderte Angebot annimmt, muss dies rechtskräftig sein. Insbesondere bei kurzfristigen Geschäften wie Ticketbuchungen oder Reisen fordern Verbraucher diese Kundenorientierung von den Unternehmen. Wenn all diese Verträge erst dann wirksam werden, wenn der Verbraucher schriftlich zustimmt, dann wird es diesen Service künftig nicht mehr geben. Das kostet nicht nur Serviceorientierung, sondern auch bis zu 150.000 Arbeitsplätze."

"Die überwiegende Mehrzahl der rund 5.700 Call Center in Deutschland arbeitet seriös, ehrlich und zum Wohl des Kunden", so Stockmann. Die Forderungen des Verbraucherschutzes, schwarze Schafe zu bekämpfen seien wichtig und richtig. Doch die schwebende Unwirksamkeit telefonisch geschlossener Verträge biete keine Lösung des Problems, sondern sei nur der Versuch eines generellen "Verbots einer ganzen Branche".

Das Call Center Forum Deutschland e.V. ist die größte Branchenvereinigung und vertritt die Interessen der gesamten Branche. Der Verband selbst geht mit einem zentralen Beschwerdeportal (Start im Februar 2008)und einem Ehrenkodex Telefonmarketing (seit Anfang 2007) gegen schwarze Schafe der Branche vor.

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