Die elektronische Zigarette - Kommt nun bald ein Verbot?

Verbraucherportal berichtet über die anhaltende Debatte um die Vorteile und Nachteile der E-Zigarette.
(lifePR) (Rostock, ) Die Bundesregierung hat die nikotinhaltigen Flüssigkeiten für elektronische Zigaretten nun als Arzneimittel eingestuft, die ab sofort einer Zulassungspflicht unterliegen. Auch die EU-Kommission will noch in diesem Jahr eine Entscheidung zu dieser Problemtik treffen. In Schwelm bei Wuppertal wurden kürzlich erste Liquid-Fläschen beschlagnahmt. Das Verbraucherportal 1A.NET informiert unter http://www.1a.net/... über die aktuellen Entwicklungen zum Thema.

Teilweise wird die Debatte um die E-Zigarette durch die Betroffenen sehr emotional geführt. Anhänger des “Dampfens” äußerten gegenüber dem Verbraucherportal immer wieder ihren Unmut über geplante Restriktionen der E-Zigarette. Häufiges Argument ist, dass Maßnahmen gegen die elektronische Zigarette durch den drohenden Wegfall der Tabaksteuer motiviert sei. Weiterhin umstritten sind immer wieder auch unterschiedliche Studien, die jeweils zu unterschiedlichen Erkenntnissen über die gesundheitliche Unbedenklichkeit der E-Zigarette gelangen

Rechtliche Behandlung umstritten

Dass Rauchen gravierende Folgen für Gesundheit und Lebenserwartung bereithält, ist weltweit bekannt. Als Alternative entwickelten chinesische Hersteller 2003 daher die sogenannte elektrische oder elektronische Zigarette, die ganz ohne die Verbrennung von Tabak und Glut auskomme und daher weniger gesundheitsschädlich sein soll. Seither hat sich die “Vitarette” in mehr als 50 Ländern verbreitet. Ihre Wirkung ist allerdings umstritten und die Rechtslage vielerorts ungeklärt.

E-Zigarette erfreut sich immer größerer Beliebtheit

Schätzungsweise rund 1,2 bis zwei Millionen Deutsche konsumieren mittlerweile die E-Zigarette, in dem Glauben dadurch einen gesundheitlichen Vorteil zu erhalten. Mit jedem Zug entsteht hier ein aromatischer Dampf, der zwar aussieht wie herkömmlicher Zigarettenrauch, dessen Geschmack aber lediglich imitiert und wie bei der üblichen Tabakzigarette eingeatmet werden kann. Ein Minigerät aus Akku und elektrischem Vernebler verdampft dabei eine Flüssigkeitsmischung.

Debatte um schädliche Wirkung der elektrischen Zigarette

Doch gerade diese “Liquids” bringen Verbraucherschützer und Wissenschaftler zunehmend in Aufruhr und Politiker in Bedrängnis. Hintergrund: Da E-Zigaretten mit nikotinhaltigen Liquids als Alternative zur “normalen” Zigarette gedacht sind, geben auch sie diesen gefährlichen Inhaltsstoff ab. Damit bestehen weiterhin viele Risiken, die allgemein mit Nikotinkonsum oder Nikotinmissbrauch in Verbindung stehen. Auch über die Auswirkungen des sogenannten “Propylenglykols” in der Flüssigkeit wird derzeit heiß diskutiert.

Arzmittelgesetz unterliegt Länderhoheit

Eine einheitliche Reglung existiert in Deutschland in diesem Bereich allerdings nicht. Denn die Durchführung des Arzmittelgesetzes ist Angelegenheit der Länder. Während in Bayern, Nordrhein-Westfalen, Bremen und Thüringen bereits Verkaufsverbote für die E-Zigarette gelten, ist der Verkauf in anderen Bundesländern erlaubt. Der bloße Konsum der E-Zigaretten sei allerdings erlaubt, hieß es kürzlich seitens der Bundesregierung.

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