Das Kino der Zukunft

Die Film- und Kinobranche schaut nach vorn
Baden-Baden hat seinen 42. Filmtheaterkongress und das Publikum ist
ganz unterschiedlicher Natur (lifePR) (Baden-Baden, ) "Die Welt ist im Wandel", mit diesen Worten von Galadriel beginnt die Verfilmung von "Herr der Ringe". Große Triologie-Großes Kino. Das ist bereits ein paar Jahre her. Der Wandel, der in Baden - Baden in diesen Tagen zur Sprache kommt und auch mit Kinos zu tun hat, ist längst in Bewegung. Und die Branche ist hin- und her gerissen vom 3-D, vom gesamtheitlichen Digitalisierungs-Prozess der einer komplett durchgehenden Produktionskette: Von den Filmaufnahmen über die Postproduktion, hin zur Archivierung, Distribution und der Vorführung der Kinofilme. Aus für die klassischen Filmrollen, für photochemische und mechanische Speicherung und Verbreitung.

Die Zeit zum Überlegen: "Soll ich oder soll ich nicht?" ist gefühlsmäßig abgelaufen. Wer bis hierhin den Aufsprung nicht geschafft hat, wird es um ein Vielfaches schwerer haben als die, die mit Volldampf hinein geschlittert sind in die vermeintlich bessere Kinowelt. Digitalisierung heißt das Zauberwort für Kinoeinrichtungen, die es finanziell stemmen konnten.

Aufgeben für immer für die Kinos, die an den finanziellen Anforderungen scheiterten. Auf dem 42. Filmtheaterkongress geht es um Wandel. Genau betrachtet nicht nur um einen, denn es steht viel mehr auf dem Spiel: Wenn es um die Zukunft der Kinos geht, dann geht es auch um die Zukunft von Lebensräumen. Jene, die ihre Kinos verlieren, werden an Lebensqualität, am sozialen Gehalt Ader lassen müssen. Es geht um "Die Zukunft der Kinos" und um die Kettenreaktionen, wenn den Kinos die Zukunft genommen wird.

Das digitalisierte Kino verlangt eine zukunftssichere Förderpolitik, forderte Dr. Thomas Negele, Vorstandsvorsitzender der Deutschen Filmtheater e.V. (HDF Kino e.V.) in seiner Eröffnungsansprache, in der er die Prioritäten setzte und erläuterte, was Kinobetreiber hören wollten: "Die "Kinoförderung und die Welt von morgen!" im Zeitfenster von 2014-2018.

Das Filmförderungsgesetz (FFG) steht auf dem Prüfstand. Dass Internet, Neue Medien und rasante Kommunikationstechnologien längst etabliert sind, ist kein Geheimnis.

"Baden-Baden 2012 muss Wegweiser sein. Statt althergebrachter Konzepte brauchen wir eine moderne und sachgerechte Film- und Förderpolitik. Wir zeigen Perspektiven für das Kino auf", verspricht dieser Filmtheaterkongress, der bei strahlendem Sonnenschein und 4,4 grd. C. in der Kurstadt heute um 10 Uhr startete.

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