Nach der Zulassung in Deutschland - Stevia als Süßungsmittel der Zukunft?

1A Verbraucherportal informiert umfangreich über den neuen natürlichen Süßstoff
(lifePR) (Rostock, ) Seit gut einem halben Jahr ist Stevia, der wundersame Süßstoff aus Südamerika, nun auch auf dem deutschen Markt zugelassen. Er verspricht 300-mal so süß wie Kritallzucker, aber dennoch ohne Kalorien zu sein. Seit einigen Wochen nun sind die ersten Süßigkeiten mit dem aus den Blättern der Stevia-Pflanze extrahiertem Steviolglykosid in den Supermärkten erhältlich. Ob sich das “Honigkraut” durchsetzen wird, bleibt aber nach wie vor umstritten.

Zulassung durch die Europäische Union 2011

Auch wenn sich die Pflanze erst jetzt ihren Weg in die Länder der Europäischen Union (EU) gebahnt hat, neu ist sie nicht. Die Ureinwohner Brasiliens und Paraguays nutzen die Blätter angeblich schon seit Jahrhunderten, in Japan wird der Süßstoff seit den 1970er Jahren verwendet. Nach langwierigen Prüfungen hat die Europäische Behörde für Lebensmittelsicherheit (EFSA) den Süßstoff schließlich im Dezember für 2011 für unbedenklich erklärt. Nun hofft die Lebensmittelindustrie auf gute Einnahmen vor allem durch kalorienbewusste Konsumenten und Diabetiker.

Wirkung der Pflanze lange Zeit umstritten

Lange Zeit standen die sogenannten Stevioglycoside, die süßen Inhaltsstoffe der Pflanze, im Verdacht krebserregend zu sein. Dies konnte in Studien und Tierversuchen jedoch nicht bestätigt werden. Auch andere negative gesundheitliche Effekte sind nicht nachgewiesen. Ganz im Gegenteil: Der Pflanze wird sogar ein positiver Einfluss auf Körper und Wohlbefinden nachgesagt. Das 1A Verbraucherportal hat unter http://www.1a.net/... die medizinische Wirkung von Stevia genauer unter die Lupe genommen und eine ausführliche Übersicht über das neue Süßungsmittel zusammengestellt. Verbraucher erfahren hier weitere wissenswerte Fakten und Tipps zu folgenden Themen:

- Charakterisierung und Herkunft der Pflanze Stevia rebaudiana
- Regeln zum Kauf und Verzehr
- Tipps für Diabetiker
- häufige Fragen und Antworten

Nur geringe Mengen erforderlich

Dort erfahren Sie auch, was Sie bei der Dosierung beachten sollten. Denn schon in geringen Mengen entwickelt Stevia einen unangenehmen Nachgeschmack, erst lakritzartig und dann bitter. Ein Umstand, der auch der Lebensmittelindustrie Sorgen bereitet. Derweil arbeiten die Hersteller an Strategien, dem Entstehen des bitteren Geschmacks vorzubeugen. Auf die Verarbeitung von Zucker wird die Branche daher (noch) nicht verzichten können. Bis dahin bleiben Bonbons und Lakritze mit Stevia-Extrakten wahrscheinlich Nischenprodukte für Kunden, die auf Kalorien achten oder an Diabetes leiden.

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