Die ersten 100 Tage im Job - was Hochschulabsolventen "draußen" erwartet

Dritter Unternehmertag Landschaftsbau an der Hochschule Osnabrück
(lifePR) (Osnabrück, ) Wie plant, baut und pflegt man Gärten, Parks und andere Freianlagen? Die angehenden Ingenieure und Manager im Landschaftsbau an der Hochschule Osnabrück wissen, wie das geht. Was sie aber noch nicht wissen: Wie fühlen sich die ersten Tage im Berufsleben an? Um zu erfahren, was auf die Studierenden zukommt, hatte die Hochschule Osnabrück am vergangenen Dienstag am Standort Haste zum dritten "Unternehmertag Landschaftsbau" geladen. Unter dem Titel "Die ersten 100 Tage im Job - eine Rundum-Betrachtung" haben Absolventen des Bachelorstudiengangs "Ingenieurwesen Landschaftsbau" und des Masterstudiengangs "Management im Landschaftsbau" erzählt, wie sie den Einstieg in den Beruf erlebt haben. Auch Unternehmer aus dem Bereich Garten- und Landschaftsbau kamen zu Wort und haben berichtet, was sie von Berufseinsteigern erwarten. Im Anschluss an die Vorträge gab es einen Praxismarkt, auf dem sich die Unternehmen den Studierenden persönlich vorstellen konnten.

Gerhard Bukenberger von der Schuler GmbH & Co KG, einem Komplettdienstleister rund um Außenanlagen, nahm Stellung zu den neuen Bachelor- und Masterabschlüssen. Er betonte, dass ein geeigneter Bewerber nicht zwingend einen Masterabschluss haben müsse. Wichtiger seien ihm Soft Skills wie Team- und Kommunikationsfähigkeit sowie Praxiserfahrung. Der Arbeitgeber betonte aber auch, dass es zurzeit nicht einfach sei, gute Fachkräfte zu gewinnen. "Allein durch eine gute Bezahlung sind die nicht zu ködern. Vereinbarkeit von Beruf und Familie gewinnt auch im Landschaftsbau immer mehr an Bedeutung. Unternehmen müssen hierfür gute Arbeitsmodelle finden, um als attraktive Arbeitgeber zu bestehen", so Bukenberger.

Peter Dobbe hat an der Hochschule Osnabrück den Masterstudiengang "Management im Landschaftsbau" absolviert. Für den heutigen Niederlassungsleiter beim Garten- und Landschaftspflege-Unternehmen WISAG war das Masterstudium eine sinnvolle Ergänzung: "Der Master hat mir vor allem Führungskompetenzen vermittelt. Heute weiß ich viel besser, wie ich meine Mitarbeiter motivieren oder mit schwierigen Kundengesprächen umgehen kann." Durch diese Fähigkeiten sei er schnell in eine höhere Position gekommen. "Klare Aufstiegschancen waren für die Wahl meines Arbeitgebers ein wichtiges Kriterium", berichtete Dobbe weiter.

Auch auf dem anschließenden Praxismarkt tauschten sich die Unternehmen mit den Studierenden der Hochschule Osnabrück über Anforderungen und Erwartungen aus. Jeder Vertreter aus dem Garten- und Landschaftsbau hatte 15 Minuten Zeit, um den Studierenden in einer Spontan-Präsentation die Vorzüge des eigenen Unternehmens näherzubringen. "Es war ein richtiges Buhlen um unsere Nachwuchskräfte. In der Branche findet ein Umdenken statt: Es geht nicht mehr vorwiegend darum, dass sich die Studierenden den Arbeitgebern vorstellen. Der Trend geht dahin, dass die Unternehmen den Hochschulabsolventen zeigen, was sie ihnen bieten können", meinte Prof. Martin Thieme-Hack, Studiengangssprecher der Studiengänge Landschaftsbau. "Und dabei ist immer stärker auch die Eigeninitiative und Kreativität der Arbeitgeber gefragt", unterstrich Marina Abramovskij vom Career Center. Dass es den Nachwuchskräften nicht nur um ein gutes Einstiegsgehalt geht, hat der Unternehmertag eindrücklich bewiesen. So wurden Aspekte wie Vereinbarkeit von Beruf und Familie sowie Personalentwicklungsangebote besonders nachgefragt. Um den Austausch zwischen Studierenden, Absolventen und Unternehmen im Bereich Landschaftsbau intensiver und langfristiger zu fördern und den Einstieg in das Berufsleben zu erleichtern, wurde neben dem jährlich stattfindenden Unternehmertag ein Absolventennetzwerk ("GALAPAHOS") auf der Internet-Plattform XING gegründet.

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Hochschule Osnabrück
GB Kommunikation
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