e-miglia 2012: Der Härtetest für E-Autos geht in die dritte Runde

TÜV SÜD technischer Partner bei Elektrofahrzeug-Rallye
Hochspannung: Sicherheitspartner TÜV SÜD schickt selbst zwei Teams zur Rallye und nimmt die Strecke nach St. Moritz im Mini E unter die Räder / Foto: TÜV SÜD (lifePR) (München, ) 800 Kilometer, 4 Etappen, 2500 Höhenmeter auf der Passstraße zum Großglockner - das sind die Eckdaten der e-miglia 2012, der weltweit härtesten Rallye für Elektrofahrzeuge von München nach St. Moritz. Der Startschuss fällt am Sonntag, 12. August, um 17:30 Uhr im Verkehrszentrum des Deutschen Museums in München. Davor werden die E-Boliden bei TÜV SÜD auf technische Sicherheit untersucht und ab 12 Uhr im Verkehrszentrum präsentiert. TÜV SÜD ist nicht nur technischer Partner, sondern schickt selbst zwei Teams auf die Strecke.

Tesla Roadster, Nissan Leaf, Peugeot iOn, Mercedes A-Klasse E-Cell - vom PS-starken Roadster über Zwei- und Dreiräder bis zum Serienfahrzeug, das jedermann kaufen kann. Die Teilnehmerliste macht deutlich: Die Elektromobilität hat inzwischen einen hohen technischen Reifegrad und ist alltagstauglich. Attribute, für die von Beginn an die e-miglia angetreten ist. Sie geht mit der Strecke an die Grenzen der Technik. Bestes Beispiel: die Einzeletappe über mehr als 260 Kilometer von Bruck über die Großglockner Hochalpenstraße bis nach Bozen. Hier müssen die Fahrer durch besonderen Einsatz der Rekuperation, mit der die Batterien durch "Bremsenergie" wieder aufgeladen werden, und die gekonnte Streckenwahl die übliche Reichweite von 150 Kilometern um mehr als 30 Prozent überschreiten. Dazu Horst Schneider, Mitglied des Vorstands der TÜV SÜD AG: "Die e-miglia ist nicht nur eine Leistungsschau, sondern durch die hohen Anforderungen gewinnen wir handfeste Erkenntnisse für die Entwicklung der E-Mobilität. Technologie und Fahrzeuge haben sich im vergangenen Jahr enorm weiterentwickelt - wir sind gespannt."

Rallye liefert Praxisdaten

Gerade zum Thema Aktionsradius sammeln die TÜV SÜD-Experten bei der e-miglia wichtige Daten und Einsichten für die Entwicklung neuer Dienstleistungen. Beispiel: der hauseigene Reichweitenstandard TSECC (TÜV SÜD E-Car Cycle), bei dem erstmals der Radius von E-Fahrzeugen unter Berücksichtigung realer Fahrzyklen und Witterungsbedingungen gemessen wird. Die Ergebnisse des TSECC zeigen, dass der Aktionskreis - etwa bei Minusgraden und Zuschaltung zusätzlicher Verbraucher - um bis zu 50 Prozent sinkt. Damit liefert der TSECC klare Fakten zu den Erfolgskriterien der E-Mobilität wie Leistungsfähigkeit und Reichweite. "Für die Detailentwicklung des sehr praxisnahen Prüfzyklus liefert uns die e-miglia weiter wichtige Erkenntnisse", betont Horst Schneider.

Der TSECC ist auch wichtiger Baustein für die Kooperation zur Entwicklung einer Verbrauchssoftware fürs Flottenmanagement mit dem zweifachen e-miglia Gewinner Tim Ruhoff, Geschäftsführer von Next Generation Mobility. Dazu werden ein Jahr lang alle am Markt erhältlichen Elektroautos von den TÜV SÜD-E-Mobilitätsexperten im Alltag getestet. Auf dem Programm stehen unter anderem Verbrauchsermittlungen in Abhängigkeit von Außen- und Batterietemperatur, vom Ladezustand, bei unterschiedlichem Reifendruck und wechselnder Beladung.

Unter dem Motto "Anders denken. Zukunft entwickeln." zeigt TÜV SÜD erstmals auf der IAA Nutzfahrzeuge in Hannover sein gesamtes Portfolio an Truck Services. TÜV SÜD Auto Service präsentiert auf dem Messestand F18 in Halle 13 umfassende Lösungen und innovative Konzepte für die Nutzfahrzeug- und Logistikbranche.

Weitere Informationen zur E-Mobilität unter www.tuev-sued.de.

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