Kontakte knüpfen und in verschiedene Branchen hineinschnuppern

1. Chancentag Ökotrophologie an der Hochschule Osnabrück ein voller Erfolg
Die Ökotrophologie-Studentinnen Katharina Brant, Luisa Siering und Elisabeth Franke (von rechts) stellen die Absolventinnen vor (lifePR) (Osnabrück, ) Sie arbeiten im Lebensmittelhandel, in der Haushaltstechnik, in der Ernährungsindustrie und auch im Journalismus. Sieben Absolventinnen haben beim ersten Chancentag Ökotrophologie am Freitag an der Hochschule Osnabrück in Haste Tipps und Tricks rund um den Berufseinstieg verraten. Auch Elvira Krebs, Geschäftsführerin des Verbands der Oecotrophologen (VDOE) stand den angehenden Ernährungs- und Haushaltswissenschaftlerinnen Rede und Antwort. Außerdem präsentierte eine Studierendengruppe die Ergebnisse ihrer Absolventenbefragung Ökotrophologie 2012.

Rund 70 Studierenden aus dem ersten, dritten und fünften Semester waren zum Chancentag nach Haste gekommen. Organisiert wurde er von den Ökotrophologie-Studentinnen Katharina Brant, Luisa Siering und Elisabeth Franke, Prof. Dr. Stephan Kolfhaus und Marina Abramovskij vom Career Center der Hochschule Osnabrück. Als erstes zeigten drei Studentinnen auf, dass die Mehrheit der Osnabrücker Bachelorabsolventinnen der vergangenen zwei Jahre in die Ernährungswirtschaft eingestiegen sei, gefolgt von Bildungseinrichtungen und der pharmazeutischen Industrie. Als Tätigkeitsbereich gab fast die Hälfte der Befragten das Qualitätsmanagement an.

Elvira Krebs, Geschäftsführerin des Verbands der Oecotrophologen (VDOE), bestätigte, dass aktuell die meisten Stellen für Ökotrophologen im Qualitätsmanagement zu finden seien. "Allerdings wissen wir, dass viele Studierende lieber in der Beratung tätig sein wollen. Sie sollten sich jedoch bewusst machen, dass Sie dort mit Diätassistenten konkurrieren, sodass die Gehälter in diesem Bereich recht niedrig sind." Als weiteren Tipp riet sie den Besuchern des Chancentages auch Cateringunternehmen sowie Institutionen und Verbände als Arbeitgeber zu berücksichtigen. Außerdem sollten die angehenden Ernährungs- und Haushaltswissenschaftler schon im Studium viele branchenspezifische Veranstaltungen und Messen besuchen, um sich frühzeitig zu vernetzen.

Im Anschluss an die Vorträge folgte die Vorstellung der sieben eingeladenen Absolventinnen. "Wir konnten Berufstätige aus ganz verschiedenen Branchen, wie dem Lebensmittelhandel, der Ernährungsindustrie, der Haushaltstechnik und dem Journalismus gewinnen. Das zeigt die Vielfalt der späteren Jobmöglichkeiten. Einige Absolventinnen sind sogar aus Süddeutschland angereist", freute sich Marina Abramovskij vom Career Center in Haste.

Das Konzept des Austauschs zwischen Absolventen und Studierenden: Sieben Stellwände mit je einer Absolventin, sieben Gruppen von Studierenden, je ein kurzer Impulsvortrag, dann eine Fragerunde und ab zum nächsten Berufserfahrenen. "Wir haben uns für diese Vortrags-Methode entschieden, weil der Kontakt zwischen Studierenden und Absolventen so viel persönlicher ist. In einem kleinen Kreis kann man viel schneller Hemmungen abbauen und traut sich wirklich die Fragen zu stellen, die einem wichtig sind", erläuterte Studentin Luisa Siering vom Organisationsteam.

Ob Fragen zum Gehalt, zu den ersten Tagen im Berufsleben oder zu möglichen Problemen im Joballtag - die Vortragenden wurden mit Fragen überhäuft. So berichtete Sarah Müller über ihre Tätigkeit als Filialleiterin eines Biosupermarktes. "Besonders jetzt im Herbst, wenn ständig Mitarbeiter krankheitsbedingt ausfallen, komme ich ganz schön ins Rudern", so die ehemalige Osnabrückerin. Sie schätze aber die vielfältigen Aufgaben, die neben der Mitarbeiterführung auch Kundenberatung, Umsatzplanung, Bestandspflege und Marketing beinhalten. Auch am Stand von Alexandra Rösner war der Andrang groß. Sie berichtete über ihren Arbeitsalltag bei Kraft Foods. Dort agiere sie bezogen auf ein Kaffeeprodukt als Schnittstelle zu verschiedensten Abteilungen wie dem Marketing und dem Vertrieb.

Die angehenden Ökotrophologen nutzten den Tag nicht nur, um sich über verschiedenste Branchen zu informieren. Sie konnten vor Ort auch das in die Tat umsetzen, was Dr. Elvira Krebs ihnen vorher mit auf den Weg gegeben hatte: Kontakte zu potentiellen Arbeitgebern zu knüpfen.

Kontakt

Hochschule Osnabrück Deutsches Netzwerk für Qualitätsentwicklung in der Pflege (DNQP) Geschäftsstelle
Postfach 1040
D-49009 Osnabrück
Julia Ludger
Hochschule Osnabrück
GB Kommunikation
Marina Abramovskij
Career Center an der Fakultät Agrarwissenschaften

Bilder

Social Media